Häfen in Andalusien: Fähren, Kreuzfahrt und Marinas

Häfen in Andalusien Häfen in Andalusien

Da Andalusien sowohl an den Atlantik als auch an das Mittelmeer grenzt, spielen Häfen natürlich eine wichtige Rolle in dieser Region. Der wichtigste Seehafen von Andalusien befindet sich in Algeciras, hier wird der Großteil des Seehandels abgewickelt. Von diesem Hafen aus verkehren täglich Fähren nach Marokko. Der moderne Hafen an der Straße von Gibraltar gehört zu den am meisten frequentierten Häfen der Welt.

Flächenmäßig ist der Hafen von Huelva nach Barcelona der zweitgrößte in Spanien. Er besteht aus einem Innen- und einem Außenhafen und ist vor allem für den Fischfang sehr bedeutend. In den Werften der Hafenanlage werden auch noch Fischerboote hergestellt und repariert.

Cadiz ist die größte Hafenstadt Andalusiens an der Atlantikküste. Von hier aus verkehren täglich Fähren zu den Kanarischen Inseln, und mit einem Boot gelangt man nach Puerto de Santa Maria.

Der Hafen von Málaga liegt in einer natürlichen Bucht uns ist vor allem touristisch gesehen sehr wichtig, da hier sehr viele Kreuzfahrtschiffe anlegen. Deshalb wurde extra ein Terminal spezell für Kreuzfahrtschiffe gebaut, und ein weiterer Umbau soll das Hafengebiet attraktiver gestalten und besser in das Stadtbild Málagas integrieren.
Auch der Hafen Almeria stellt eine wichtige Verbindung nach Afrika dar, denn von hier aus verkehren täglich Fähren nach Marokko und Tunesien. Außerdem legen hier regelmäßig große Kreuzfahrtschiffe an, damit die Passagiere die arabisch geprägte Stadt besichtigen können.

Sevilla liegt zwar im Landesinneren, ist aber durch den Fluss Rio Guadalquivir mit dem Atlantik verbunden. Die Stadt verfügt über zwei Binnenhäfen, in denen sogar Kreuzfahrtschiffe anlegen können.

Außer diesen größeren Häfen gibt es entlang der 830 Kilometer langen Küste noch etwa 40 Häfen für Sportboote und Yachten. Es gibt viele Veranstalter von Segeltörns, so dass man die wunderschöne andalusische Küste auch vom Wasser aus erkunden kann.
 

Welcher Hafen passt zur Reise?

Algeciras ist der wichtigste Ausgangspunkt für viele Fährreisen über die Straße von Gibraltar. Wer einen Stadtaufenthalt mit einem Hafenbesuch verbindet, findet in Cádiz und Málaga Terminals nahe den historischen Zentren. Almería ist für Verbindungen über das westliche Mittelmeer relevant, Huelva für Atlantikverkehr und Industriehäfen. In Sevilla reicht der schiffbare Guadalquivir bis ins Landesinnere.

Fahrpläne, Ziele und Abfertigungsorte können saisonal wechseln. Vor einer Fährfahrt sollten Reisende deshalb Betreiber, Terminal, Check-in-Frist und Fahrzeugbestimmungen direkt bestätigen. Für Kreuzfahrten zählen außerdem die Entfernung vom Liegeplatz zur Altstadt und die verfügbare Zeit an Land. Offizielle Angaben zu den staatlichen Hafenbehörden bündelt Puertos del Estado.

Marinas und Urlaub an der Küste

Kleinere Sporthäfen sind vor allem für einen Segelurlaub in Andalusien interessant. Die Atlantikseite an der Costa de la Luz unterscheidet sich durch Gezeiten und Wind deutlich von vielen Mittelmeerrevieren. Wer Badeurlaub plant, findet über den Strandurlaub in Andalusien passende Küstenabschnitte; Taucher können zusätzlich die Hinweise zum Tauchurlaub nutzen.

Foto: Allie_Caulfield/flickr.com