Torreguadiaro: Strand, Lagune und Küstengeschichte

File:N-340 en Cala Sardina, Torreguadiaro.jpg File:N-340 en Cala Sardina, Torreguadiaro.jpg Foto: Ambil via Wikimedia Commons, Public domain

Strand und Lagune

Torreguadiaro zeigt seine Küstenseite an der Playa de Torreguadiaro. Der Strand ist etwa 1,5 Kilometer lang. Dunkler Sand und ruhiges Wasser gehören zu seinen prägenden Merkmalen. Für einen Besuch können Sie Torreguadiaro oder Puerto Sotogrande als Ausgangsort wählen; die Playa ist von beiden Orten aus mit dem Auto oder zu Fuß erreichbar. An der Playa de Torreguadiaro werden Wassersportgeräte vermietet. Damit verbindet sich der Strand mit zwei genannten Ausgangsorten und zugleich mit einem Angebot, das unmittelbar an der Küste stattfindet.

Die Laguna de Torreguadiaro ist ein zwei Hektar großes Naturgebiet zwischen dem Puerto Sotogrande und dem Ortskern von Torreguadiaro. Früher war sie ein Arm der Mündung des Río Guadiaro. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde sie durch natürliche und künstliche Veränderungen abgetrennt. Wer das Feuchtgebiet zu Fuß erkunden möchte, kann dafür die mehreren Stege rund um die Laguna nutzen. Die Laguna verfügt außerdem über einen Besucherweg mit Stegen, Informationstafeln und einer Vogelbeobachtungsstation. Spaziergänge im Feuchtgebiet gehören zu den Möglichkeiten an diesem Naturraum. So treffen an der Laguna ihre frühere Verbindung zur Flussmündung, die spätere Abtrennung und die heutige Gestaltung als zugänglicher Naturraum aufeinander.

Paseo Marítimo

Am Paseo Marítimo in Torreguadiaro kann man im Freien spazieren. Von dort aus lassen sich Sonnenuntergänge und das Profil des Felsens von Gibraltar sehen. Am Paseo Marítimo gibt es einen Calisthenics-Park. Außerdem gehören ein Gesundheits- und Bewegungspark sowie ein Kinderpark zu den dort vorhandenen Anlagen. Der Paseo Marítimo vereint damit den Blick auf die Küstenlandschaft mit drei unterschiedlich benannten Parkanlagen. Spaziergang, Aussicht und die vorhandenen Bewegungsbereiche sind an diesem Abschnitt gemeinsam genannt.

Küstengeschichte

Die Torre quebrada de Guadiaro trägt auch die Namen Torre caída de Guadiaro und Torre de Punta Mala. Sie ist ein eingetragenes BIC-Monument. Die Torre Nueva ist ein Küstenwachturm aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde errichtet, um die nahe Torre Caída oder Torre Quebrada zu ersetzen. Diese war durch einen Blitz beschädigt worden. Die Torre Nueva sollte Viehhirten, Reisenden und Holzarbeitern der Gegend als Zuflucht dienen. Die Namensvielfalt des älteren Turms bleibt damit ebenso Bestandteil der Ortsgeschichte wie seine Eintragung als BIC-Monument. Bei der Torre Nueva stehen das 16. Jahrhundert, der Ersatzbau und der vorausgegangene Blitzschaden in einem engen historischen Zusammenhang.

Die heutige Siedlung Torreguadiaro entstand um eine Ansiedlung von Fischern, die von der Küste Málagas und aus dem Campo de Gibraltar kamen. Diese Herkunft verbindet die Entstehung des Ortes mit zwei Küstenräumen, aus denen die Fischer zu dieser Ansiedlung kamen.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele finden Sie hier: Sotogrande, Guadiaro und Pueblo Nuevo De Guadiaro.

Festkultur

Zum Fest der Virgen del Carmen in Torreguadiaro gehört eine traditionelle Sardiná Popular. Am 16. Juli wird das Fest Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel gefeiert. Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel ist die Schutzpatronin der Seeleute. Der spanische Festname Virgen del Carmen und die deutsche Bezeichnung Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel benennen dabei dasselbe Fest. Der 16. Juli gehört zu den ausdrücklich genannten Bestandteilen dieser Festkultur.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: San Roque.