Cástaras: Kulturerbe, Wanderwege und Landschaft

File:Ermita de la Virgen de Fátima, Cástaras.jpg File:Ermita de la Virgen de Fátima, Cástaras.jpg Foto: Dreirik via Wikimedia Commons, CC0

Kultur und Geschichte

Die Torre e Iglesia de Cástaras ist in das geschützte historische Ensemble La Alpujarra Media Granadina y La Tahá aufgenommen. Die Iglesia de Cástaras ist ein Beispiel für religiöse Mudéjar-Architektur aus dem späten 17. Jahrhundert. Zum Komplex der Baños del Piojo gehören ein Cortijo mit zwei Stockwerken, eine Ölmühle und ein Ofen. Die Baños del Piojo sind materielle Zeugnisse eines historischen Bädernetzes, das mit frühmittelalterlichen Lebensweisen verbunden ist, bei denen die örtlichen Gewässer und ihre Eigenschaften genutzt wurden.

Die Minas de Mancilla in Cástaras sind als patrimonialer Bereich innerhalb des geschützten historischen Ensembles ausgewiesen. Die Acequia de Cástaras ist in der Liste der Kulturerbe-Bereiche des geschützten historischen Ensembles als Bereich 11 ausgewiesen. Die Ermita de la Virgen de Fátima de Cástaras ist in Kalkstein ausgehöhlt. Das Lavadero del Barrio Alto ist ein rechteckiges Waschbecken mit zwei Reihen von Waschtrögen.

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Wanderwege

Die Ruta Medieval ist ein Wanderweg, dessen Verlauf in den Aufmaßbüchern des 16. Jahrhunderts dokumentiert ist. Über den mittelalterlichen Camino Real de Cástaras a Trevélez erreicht sie das Barrio Alto von Cástaras. Der Abschnitt 2 der Ruta Medieval ist eine 4,2 Kilometer lange lineare Route mit einer angegebenen Dauer von 1 Stunde und 45 Minuten. Als lineare Strecke ist dieser Abschnitt nicht als Rundweg beschrieben.

Der Caminillo Viejo beginnt im Barrio Medio von Cástaras und verbindet Cástaras mit Nieles. Der Weg bietet Ausblicke auf die Sierra Contraviesa. Die Route Cástaras–Lobras bietet einen kurzen Abstecher zu den Resten des Acueducto de los Arcos, eines Kulturguts von besonderem Interesse. Die Senda de la Alpujarra GR-142 verbindet Ortschaften und führt über Nieles.

Landschaft

Ein Spaziergang entlang der Acequia Real de Cástaras führt durch den Barranco de los Castaños mit einem jahrhundertealten Kastanienhain und einem Wasserfall. Die Route entlang der Acequia Real de Cástaras führt durch Kiefern-, Kastanien- und Steineichenbestände. Der Wegverlauf verbindet dabei die Wasserführung der Acequia Real mit den genannten Wald- und Landschaftsbereichen.

Der Barranco del Gayumbar trägt im Abschnitt nahe dem Ort auch den Namen Barranco de los Menores; in der amtlichen Kartografie heißt er Barranco de la Fuente Medina oder Solís. Unterhalb der Fuente Caliente mündet er in den Barranco de la Alberquilla und bildet mit ihm die Rambla de Cástaras.

Regionale Küche

Zur Gastronomie von Cástaras gehören Wurstwaren, insbesondere Jamón, Chorizo, Morcilla und Salchichón. Ajo cabañil und Remojón gehören zu den typischen Gerichten der Region.

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