Zafarraya: Karstlandschaft, Natur und Kultur

File:Zafarraya, España - panoramio (1).jpg File:Zafarraya, España - panoramio (1).jpg Foto: Богдан Митронов-Слоб… via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Natur und Karst

Das Polje de Zafarraya ist eine geschlossene, flachbodige Karstsenke; in den beiden Richtungen erstreckt es sich etwa 10 km von Osten nach Westen und 3,5 km von Norden nach Süden.

Die beiden Maßangaben beschreiben die unterschiedliche Ausdehnung des Beckens: Seine längere Achse verläuft von Osten nach Westen, während die kürzere von Norden nach Süden reicht. Die ungefähren Werte bewahren dabei den Charakter einer räumlichen Einordnung, nicht einer exakt abgegrenzten Vermessung.

Das Wasser im Polje de Zafarraya wird von einem oder mehreren Ponoren aufgenommen, also von natürlichen Schlucklöchern. Die Karstsenke prägt damit einen Landschaftsraum, in dem Wasser unterirdisch verschwindet.

Die Ponoren markieren den Übergang zwischen der sichtbaren Senke und dem unterirdischen Wasserweg. Ihre Funktion gehört damit unmittelbar zur geologischen Beschreibung des Polje de Zafarraya und erklärt die Bezeichnung als Karstlandschaft.

Am Mirador del Polje de Zafarraya gibt es einen Parkplatz und eine Informationstafel zum Polje de Zafarraya. Der Mirador bietet Ausblicke nach Südwesten über das Karstbecken.

Parkplatz, Informationstafel und der Blick über das Becken gehören am Mirador zu derselben örtlichen Ausstattung. Die Aussicht ist dabei ausdrücklich nach Südwesten gerichtet und bezieht sich auf das Karstbecken.

Der Zugang zum Sumidero Antoñico ist frei und kostenlos. Der Schlund liegt neben einem asphaltierten lokalen Weg.

Damit sind sowohl der Zugangsstatus als auch die Lage des Schlunds beschrieben: Der Sumidero Antoñico befindet sich nicht abseits eines unbenannten Geländes, sondern neben einem asphaltierten Weg auf lokaler Ebene.

Im ZEC Sierra de Loja kommen bis zu sieben Fledermausarten vor. Das als ZEC ausgewiesene Schutzgebiet Sierra de Loja erstreckt sich über die Gemeinden Loja, Salar, Alhama de Granada und Zafarraya und bietet unter anderem Möglichkeiten zum Wandern.

Wandern im Llano

Die Route „Paseos por el Llano“ nutzt ein dichtes Netz ländlicher Wege. Über dieses Wegenetz können verschiedene Bereiche von El Llano erreicht werden.

Der Rundgang ist dadurch mit mehreren ländlichen Wegverbindungen innerhalb von El Llano verbunden, statt nur einen einzelnen benannten Abschnitt zu nennen. Seine räumliche Bezugsebene bleibt das Llano mit seinen verschiedenen Bereichen.

Der Camino de Lucena ist Teil des Rundgangs „Paseos por el Llano“. Der Pozo de los Muertos kann auf dem Weg zum Friedhof von Zafarraya besichtigt werden.

Mit dem Camino de Lucena und dem Pozo de los Muertos nennt der Rundgang zwei weitere feste Bezeichnungen innerhalb dieses Wegzusammenhangs. Der Pozo liegt dabei auf dem Weg zum Friedhof von Zafarraya.

San Marcos

Zu San Marcos sind Hornazo und Roscos de San Marcos typische Speisen. Zum 25. April gehört ein gemeinsames Mittagessen im Freien, an dem die Bewohner des Llano teilnehmen.

Das Fest verbindet dabei die genannten Speisen mit einem gemeinsamen Essen unter freiem Himmel, an dem die Bewohner des Llano beteiligt sind.

Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet sind Pinos Puente, Juviles, Huétor - Santillán, Albuñuelas, Benalúa De Las Villas, Brácana, Guájar-Fondón und Gorafe.

Geschichte und historische Orte

Das Centro de Interpretación del Terremoto del Poniente zeigt, wie sich das schwere Erdbeben im Poniente de Granada auswirkte. Das Erdbeben fand am 25. Dezember 1884 um 21:08 Uhr statt.

Der Außenbereich der Iglesia Vieja ist frei zugänglich.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Granada.

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