Vilches entdecken: Castillo, Giribaile und Wege
File:Negativo de vidrio al colodión, de J. Laurent y Cª, en diciembre de 1874, puente de Vilches nº 39, Jaén, Fototeca del IPCE, España.jpg
Foto: Photo: CARLOS TEIXIDOR CADENAS
In Vilches stehen historische Zeugnisse, Wege durch die Landschaft, Stauseen und überlieferte Traditionen nebeneinander. Das Castillo de Vilches, die Iglesia de San Miguel Arcángel und das archäologische Areal Giribaile geben dem Ort mehrere kulturelle Ebenen, während Routen, La Zarzuela und die Gewässer der Umgebung unterschiedliche Formen der Erkundung verbinden.
Routen zwischen Quellen, Höhlen und Aussichtspunkten
Die Ruta de las Fuentes y Cuevas „El Mortero“ ist ein 5,30 km langer Rundweg mit einer Gehzeit von etwa einer Stunde. Sie kann ganzjährig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd zurückgelegt werden und führt an Quellen, Höhlen und einem Aquädukt vorbei, das Quellwasser nach Vilches transportierte.
„Los miradores de Vilches“ ist eine geführte touristisch-kulturelle Route, die sich an den Aussichtspunkten im oberen Teil des Ortes orientiert. Die Vía Verde „Miraelrío“ verläuft als 4 km lange Hin- und Rückstrecke und eignet sich zum Spazierengehen und für den Radtourismus; besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist sie attraktiv. Ein etwa 4 km langer Rundgang durch Vilches führte zu Aussichtspunkten und bot Gelegenheit, das architektonische, natürliche und kulturelle Erbe der Gemeinde kennenzulernen.
Stauseen und das Areal von Giribaile
Am Stausee Giribaile wird Kanufahren empfohlen. Zu den drei mit Vilches verbundenen Stauseen La Fernandina, Guadalén und Giribaile gehört auch das individuelle Angeln; zu den dort vorkommenden Arten zählen Karpfen, Hechte und Schwarzbarsche.
Das archäologische Areal Giribaile liegt am Zusammenfluss der Flüsse Guadalimar und Guadalén und umfasst 18 Hektar. Dort können ein prähistorisches Heiligtum, eine iberische Siedlung, ein paläochristliches oder westgotisches Kloster beziehungsweise Eremitorium und eine almohadische Burg besichtigt werden. Bauzeit und erhaltene Details eröffnen dabei zwei Beobachtungsebenen.
Castillo und Iglesia de San Miguel Arcángel
Das Castillo de Vilches bewahrt Abschnitte einer Mauer aus Bruchstein, Rundtürme und einen Torturm. Auf dem Hügel des Castillo de Vilches gibt es Hinweise auf eine ununterbrochene Besiedlung von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart.
Die Iglesia de San Miguel Arcángel wurde zwischen dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts und der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet. Sie besitzt einen ungewöhnlich rechteckigen Turm sowie ein einschiffiges Inneres mit einem Tonnengewölbe. Außerdem bewahrt die Kirche einige als ursprünglich von der Schlacht von Las Navas de Tolosa geltende „Trophäen“.
Traditionen und regionale Küche
Die Campanilleros von Vilches bilden eine weihnachtliche Tradition des Straßengesangs. Zur Weihnachtszeit ziehen sie mit überlieferten Liedtexten und traditionellen Instrumenten durch die Straßen. Die Fiestas Medievales „Vilches Guardián de los Trofeos“ werden jährlich veranstaltet und umfassen Kunsthandwerksstände, geführte Besichtigungen, Theater, Umzüge, mittelalterliche Tapas und weitere Aktivitäten.
Damit steht neben den historischen und landschaftlichen Themen auch ein konkreter kulinarischer Bezug zu Vilches zur Verfügung.
La Zarzuela nördlich von Vilches
Das Naherholungsgebiet La Zarzuela liegt 2,5 km nördlich von Vilches, umfasst mehr als 20 Hektar kommunales Land und verfügt über eine Quelle. Zum Gebiet gehören Wanderwege, Picknick- und Grillmöglichkeiten, Toiletten, ein Rastplatz und eine Erste-Hilfe-Stelle. Unterschiedliche Streckenlängen helfen bei der Etappenplanung.
Weitere Ziele: Solera, Navas de San Juan, Vites, La Puerta De Segura, Martos, Mengibar, Cazalilla und La Matea.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jaen.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com