Humilladero zwischen Natur, Sierra und Kultur
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Foto: Lourdes Cardenal via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und Landschaft
Die Reserva Natural Laguna de la Ratosa liegt zwischen den Gemeinden Alameda und Humilladero. Sie wurde 1989 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Die Laguna de la Ratosa ist ein flaches, saisonales Feuchtgebiet mit salzhaltigem Wasser. Zu ihrer Landschaft gehören untergetauchte Vegetation und die seltene sowie gefährdete Wasserpflanze Althenia orientalis.
Die Vogelwelt der Laguna umfasst unter anderem Flamingos, Säbelschnäbler und Stelzenläufer. Vögel nutzen die Laguna de la Ratosa als Nahrungsgebiet. Damit gehören Wasser, Vegetation und Vogelbeobachtung zu den klar erkennbaren Merkmalen dieses geschützten Landschaftsraums.
Die Sierra de Humilladero, auch Sierra del Humilladero, ist ein etwa 6,2 Kilometer langer Kalksteinrücken. Seine maximale Höhe beträgt 684 Meter über dem Meeresspiegel, und der Rücken verläuft von Westen nach Osten. Die Sierra de Humilladero beherbergt zahlreiche Vogelarten, die für die Ornithologie interessant sind. Ihre geologische Form, die Längsausdehnung und die Ausrichtung geben dem Gebiet neben dem Feuchtgebiet der Laguna einen eigenen landschaftlichen Charakter.
La Sierrecilla ist ein öffentliches Erholungsgebiet bei Humilladero. Es dient zum Ausruhen und zum Naturgenuss. Das Gebiet liegt etwa 400 Meter vom Ortszentrum von Humilladero entfernt. Aus seiner Umgebung führen Routen zum Wandern, zur Vogelbeobachtung und zum Radfahren aus. So stehen am selben Ort ein geschütztes Feuchtgebiet, ein Kalksteinrücken und ein öffentliches Erholungsgebiet mit unterschiedlichen Landschaftsbezügen nebeneinander.
Die unterschiedlichen Ortsbezeichnungen markieren dabei klar getrennte Bezugspunkte: Die Laguna de la Ratosa ist das geschützte Feuchtgebiet zwischen Alameda und Humilladero, während Sierra de Humilladero und La Sierrecilla jeweils eigenständig als Kalksteinrücken beziehungsweise öffentliches Erholungsgebiet beschrieben sind.
Weitere Orte finden Sie hier: Estepona, Alhaurin De La Torre, Bobadilla-Estación, Gaucín, Alameda, Campillos, Cartaojal und Benamocarra.
Kirche, Geschichte und Feste
Die Pfarrkirche Santísimo Cristo de la Misericordia wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut. Im Inneren der Kirche befindet sich im zentralen Camarín das Bildnis der Virgen del Rosario.
Über diesem Bildnis befindet sich am Kreuz der Santísimo Cristo de la Misericordia. Die Cruz del Humilladero steht am Ortseingang von Humilladero.
Historisch ist die Cruz del Humilladero eng mit der Eroberung von Antequera verbunden. Mit diesem Ort ist außerdem ein Eid verbunden, den Infante Don Fernando dort leistete. Kirche, Bildnisse und Kreuz bewahren dabei jeweils eigene Namen und Bezüge innerhalb des Ortes.
Die Ermita del Apóstol Santiago liegt in der Ortschaft Los Carvajales. Sie gilt möglicherweise als Ursprung der Siedlung. Damit gehört neben dem Ortszentrum auch Los Carvajales zu den genannten historischen Bezugspunkten der Gemeinde.
Die Romería zur Ermita de Los Carvajales wird am 25. Juli begangen. Ntra. Sra. del Rosario ist die Schutzpatronin von Humilladero; ihr Fest wird am 7. Oktober gefeiert. Der Festkalender verbindet somit den Termin der Romería mit dem Patronatsfest im Herbst.
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