Carmona

Carmona Herrliche Plätze und Cafes unter Arcaden in Carmona.

In der Stadt Carmona leben rund 27.000 Menschen, etwa 43 Kilometer von Sevilla entfernt direkt am Fluss Rio Guadalquivir. Die Stadt liegt auf einem Höhenzug der Zentralebene von Andalusien. Carmona zählt zu den ältesten Städten in Andalusien und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Die Stadt Carmona wurde vor allem von den Römern geprägt, was man auch heute noch am Amphitheater, dem Sevilla-Tor, einer Nekropole und einer alten Brücke erkennen kann. Sehenswert ist vor allem die Nekropole, eine alte römische Begräbnisstätte. Hier gibt es zahlreiche Felsengräber und schöne Familienmausoleen zu sehen. In dem angeschlossenen Museum kann man noch weitere archäologische Funde aus der Zeit der Römer bestaunen. Von der ehemaligen Stadtmauer sind noch die Puerta Sevilla und die Puerta de Córdoba übriggeblieben.

Carmona verfügt über einige beeindruckende Sakralbauten. Sehenswert sind vor allem die Iglesia de San Pedro aus dem 15. Jahrhundert, die Iglesia de San Felipe im Stil der Gotik, die Iglesia del Salvador im Barock-Stil und die gotische Kirche Santa Maria la Mayor aus dem 15. Jahrhundert. Auch das Kloster Convento de las Descalzas ist im Barock-Stil erbaut worden.

In der Altstadt von Carmona kann man einige prachtvolle Herrenhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert bewundern. Einen schönen Ausblick hat man von der alten Burg Alcazar de Arriba aus, welche heute als Hotel genutzt wird. In der andalusischen Stadt gibt es einige nette Restaurants und Tapas-Bars. Einkaufen kann man vor allem rund um die Plaza San Fernando, wo man auch ein Touristenbüro findet.

Im Carmona wird der Karneval immer sehr ausgelassen gefeiert, und auch während der Feier der Feria Ende Mai geht es im ansonsten eher ruhigen Carmona sehr lebhaft zu.

Die Zitadelle von Carmona liegt heute in Trümmern, nicht aber der ehemals in ihr gelegene Palast. Er beheimatet heute das sehr gute Parador-Hotel, das „Alcázar del Rey Don Pedro“. Die Zitadelle war ehemals eine wichtige Festung von Peter I. Peter I. Lebte von 1320 bis 1367 und war der achte König von Portugal. Seine Beiname ist „der Grausame“. Den hat er sich wohl redlich verdient, denn nachdem seine Geliebte ermordet worden war, veranstaltete eine beispiellose Suche nach den Mördern. Als diese geschnappt waren, veranlasste Peter, dass ihnen bei lebendigem Leib die Herzen herausgerissen wurden, welche er dann genüsslich verspeiste. In diesem Sinne – angenehme Nachtruhe im Parador-Hotel von Carmona :-)

 

Foto: (under СС for commercial work) barraquito/flickr.com

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