San Juan de los Terreros: Strände, Inselnatur und Castillo
Natur und Küste
Unmittelbar gegenüber der Ortschaft San Juan de los Terreros liegt das Naturdenkmal Isla de Terreros e Isla Negra. Das Naturdenkmal Isla de Terreros e Isla Negra besteht aus kleinen vulkanischen Inselchen nahe der Küste von Almería. Die Inseln des Naturdenkmals sind mit salztoleranter Vegetation bedeckt, die typisch für mediterrane Klippen ist. Verschiedene Seevogelarten finden auf den Inseln einen Lebensraum zur Ansiedlung und Fortpflanzung. Die Meeresböden um das Naturdenkmal weisen eine der besten Formationen von Posidonia oceanica in der Provinz Almería auf.
Die Naturmerkmale verteilen sich dabei auf die Inseln selbst und ihre Umgebung im Meer: Über der Wasseroberfläche prägen vulkanische Gesteinsformen, salztolerante Pflanzen und die Lebensräume verschiedener Seevogelarten das Bild. Unter der Wasseroberfläche liegt die Posidonia-oceanica-Formation in den Meeresböden rund um das Naturdenkmal. So lassen sich die einzelnen Bestandteile der Küstenlandschaft getrennt benennen, ohne sie zu einem einzigen Landschaftselement zusammenzufassen.
Entlang der Küste beim Naturdenkmal Isla de Terreros e Isla Negra sind alte Esparto-Kochstellen zu sehen. In die Klippenwände sind Behausungen gegraben, die die Bezeichnung „Terreros“ tragen. Der Beruf, der mit diesen historischen Kochstellen verbunden war, ist heute nicht mehr verbreitet.
Strände und Buchten
Mar Rabiosa ist ein 250 Meter langer, urbanisierter Strand. Das Wasser von Mar Rabiosa ist seicht und ruhig. Mar Rabiosa bietet außerdem einen stufenlosen Zugang auf Höhe des Strandes. Cala Cerrada – Playa Cocedores ist 150 Meter lang. Cala Cerrada – Playa Cocedores bildet ein natürliches Schwimmbecken. Cala El Invencible – Los Lagartos besitzt Sandsteinklippen mit einem besonderen Ockerton.
Aufgrund ihres ruhigen, kristallklaren und flachen Wassers hat Cala El Invencible – Los Lagartos einen ausgeprägt familienfreundlichen Charakter. Die Promenade an der Playa Mar Serena ist gelegentlich Schauplatz verschiedener Sommeraktivitäten der Gemeinde.
Damit stehen an der Küste unterschiedliche Strandformen nebeneinander: Mar Rabiosa verbindet eine urbanisierte Strandfläche mit seichtem, ruhigem Wasser und stufenlosem Zugang. Cala Cerrada – Playa Cocedores ist durch ihre Länge von 150 Metern und das natürliche Schwimmbecken gekennzeichnet. Bei Cala El Invencible – Los Lagartos bestimmen dagegen Sandsteinklippen und der besondere Ockerton das Erscheinungsbild.
Geschichte und Küstenkultur
Das Castillo San Juan de los Terreros wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Teil des von Karl III. geförderten Küstenverteidigungssystems errichtet. 1764 wurde das Castillo fertiggestellt. Die interpretative Ausstellung im Castillo San Juan de los Terreros behandelt die Geschichte der Region sowie die Geologie, Flora und Fauna des Küstenraums.
Die Jahreszahl 1764 markiert dabei den Abschluss der Errichtung innerhalb der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Neben der Baugeschichte gehören in der Ausstellung auch Geologie, Flora und Fauna des Küstenraums zu den behandelten Themen.
Cala Cerrada, die als Playa de los Cocedores bezeichnet wird, erhielt diesen Namen, weil dort Anfang des 20. Jahrhunderts ein natürlicher Esparto-Kocher betrieben wurde. Die heutige Bezeichnung verweist somit auf eine historische Nutzung, die mit den älteren Esparto-Kochstellen an der Küste verbunden ist.
Zugang und Einrichtungen
Die Playa Calypso bietet einen guten Zugang zum Sandstrand. An der Playa Calypso gibt es einen Rettungsdienst. Öffentliche Toiletten stehen an der Playa Calypso zur Verfügung.
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