Arcos de la Frontera: Altstadt, Natur und Pueblos Blancos

File:Castillo de Arcos de la Frontera, Cádiz, España, 2015-12-08, DD 01.JPG File:Castillo de Arcos de la Frontera, Cádiz, España, 2015-12-08, DD 01.JPG Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Arcos de la Frontera gilt als Eingangstor zu den Pueblos Blancos. Die thematische Route El reino de Sevilla 4 umfasst Arcos de la Frontera als eine ihrer Stationen.

Weitere Ziele sind Jédula, Alcalá De Los Gazules, San Fernando, El Gastor, Conil De La Frontera, Barbate und Vejer De La Frontera.

Kultur

Puerta Matrera verbindet die Altstadt von Arcos de la Frontera mit dem Barrio Bajo. Die Basilica of Santa María steht auf den Überresten einer arabischen Moschee und wurde über sechs Jahrhunderte hinweg errichtet. 1931 wurde sie zum Nationaldenkmal und 1993 zur Basilica Minor erklärt.

Das Retablo de San Pedro y San Pablo in der Pfarrkirche San Pedro ist das älteste bis heute bekannte Werk von Hernando de Esturmio. Bei den Arbeiten für dieses Retabel ist die Verwendung von Stichen Alberto Dürers erkennbar. Der Turm der Basilica of Santa María kann alle 30 Minuten in Gruppen von sechs Personen besichtigt werden.

Das Convento del Corpus Christi ist um zwei Innenhöfe angeordnet. Der vom künftigen Museum aus zugängliche Hof ist von einer Galerie mit Rundbögen umgeben, die auf Säulen mit toskanischen Kapitellen ruhen. Das Belén Viviente findet in der Altstadt statt und umfasst mehr als 20 Szenen.

Die Semana Santa in Arcos de la Frontera ist eine jährlich wiederkehrende Tradition und als von touristischem Interesse erklärt.

Natur

Das Paraje Natural Cola del Embalse de Arcos liegt vollständig im Gemeindegebiet von Arcos de la Frontera. Es wurde vor allem wegen der Bedeutung dieses Feuchtgebiets als Brut- und Rückzugsgebiet für eine artenreiche Vogelgemeinschaft ausgewiesen.

Im Paraje Natural Cola del Embalse de Arcos befindet sich nahe der Urbanisation El Santiscal ein Vogelbeobachtungspunkt. Der Aussichtspunkt an der Plaza del Cabildo bietet einen Blick auf das Tal des Guadalete mit seinen Obstgärten und landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Am Lago de Arcos zählen Kanufahren und Segeln zu den Aktivitäten; dort halten sich außerdem Vögel auf, die zum Überwintern kommen. Die Wanderwege in Arcos de la Frontera können selbstständig oder in Begleitung eines Naturführers begangen werden. Dabei sind Informationen zu Vögeln, Flora, Fauna und Archäologie der Region möglich.

Küche und Handwerk

Zur lokalen Küche von Arcos de la Frontera gehören unter anderem Alboronía und das typische Gericht ajo molinero, beide aus dem Bereich der Gemüsegerichte. In Arcos de la Frontera bestehen außerdem Traditionen der handgemachten Schweinswürste und der Eintöpfe namens berzas fort.

Zu den traditionellen Handwerken in Arcos de la Frontera gehören Keramik, Schmiedeeisenarbeiten und Arbeiten aus Espartogras. Bodega Guardi Wines bietet eine geführte weintouristische Besichtigung durch Weinberge und Kellerei an, die mit einer Weinprobe endet.

Anreise

Die Hauptzufahrt nach Arcos de la Frontera ist die Fernstraße A-382. Regelmäßige Busverbindungen verbinden Arcos de la Frontera mit anderen Orten in der Provinz Cádiz sowie mit Sevilla und Málaga.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cadiz.

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