Algarinejo: Olivenhaine, Höhlen und Festungsreste

Natur

Algarinejo liegt in Andalusien, einer autonomen Gemeinschaft im Süden Spaniens. Das Tourismusbüro von Algarinejo informiert Besucher über insgesamt zehn Routen, die sie in der Gemeinde unternehmen können. Mehrere Wanderwege verlaufen im gesamten Gemeindegebiet und sind von kulturellem, historischem und ethnologischem Interesse.

Die Ruta del olivar y el aceite führt durch ausgedehnte, alte Olivenhaine der Sorte Picual. Die Ruta de los ríos y sus habitats folgt dem Río Pesquera durch eine Karstlandschaft zwischen steilen Hügeln und Anhöhen. Am Río Pesquera gibt es zahlreiche Tümpel im Flussbett sowie Quellen und kleine Zuflüsse.

Die Bäche von Zurreón prägen in der Sierra de Algarinejo eine sehr schroffe Kalklandschaft jurassischen Ursprungs. Zu dieser Landschaft gehören tiefe Schluchten, Erosionsrinnen, Wasserfälle und Tümpel.

Kultur

Nach vorheriger Vereinbarung können Besucher die Kooperative Aceites Algarinejo besichtigen, dort den Herstellungsprozess des Olivenöls verfolgen und das Öl Orodeal beziehungsweise Oro de Algarinejo verkosten.

Das Museo de La Cueva vermittelt interaktiv, welche Bedeutung Höhlen als Lebensraum, als Zuflucht, als Gebetsort, als zeitgemäße Wohnung, als Ort der Freizeit und als Schauplatz sportlicher Aktivitäten hatten und haben.

Die traditionelle Romería de San Isidro hat für Algarinejo eine besondere soziale und kulturelle Bedeutung. Die Romería de San Isidro Labrador ist im Atlas des immateriellen Kulturerbes Andalusiens als Kulturerbeeintrag verzeichnet.

Die Iglesia de Santa María La Mayor liegt an der Plaza de España. Sie ist leicht zu Fuß erreichbar.

Die Ermita del Santo Cristo wurde im Jahr 1730 errichtet. Sie ist eine Barockkapelle des 18. Jahrhunderts. Vom Ortszentrum Algarinejos aus ist sie zu Fuß über den Vía-Crucis-Weg erreichbar.

Historische Spuren

Von der Burg Castillo de Torre Pesquera sind heute noch ein großer halbkreisförmiger Turm aus vermauertem Bruchstein, ein rechteckiger Turm und ummauerte Verteidigungsbereiche erhalten. Die ummauerten Bereiche grenzten dabei mindestens zwei Verteidigungsebenen ab.

Im Umfeld von La Viña befindet sich das Barrio del Castillo mit weitgehend ursprünglichen Formen, die aus dem 16. Jahrhundert stammen.

Vom Castillo de Cesna sind heute nur noch Reste von drei Türmen und Mauerabschnitten erhalten. Von der GR-5400, die Fuentes De Cesna mit Zagra verbindet, gelangt man zu Fuß über eine etwa 2 Kilometer lange Piste zwischen Olivenhainen zu diesen Resten.

Archäologie

Villavieja gilt aufgrund seiner Monumentalität als eine der am besten erhaltenen befestigten Anlagen.

Die prähistorische Fundstätte Villavieja verfügt über einen ausgeschilderten und geführten Rundgang, der über einen Weg führt. Sie ist außerdem mit dem Auto erreichbar.

Die Anlage verfügt über eine 300 Meter lange, 2 Meter breite und 5 Meter hohe Mauer.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Granada.

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