Iznájar: Castillo, Stausee und Landschaft
Unterkünfte in Iznajar
Iznájar liegt auf einem Hügel und ist von den Gewässern des nach dem Ort benannten Stausees umgeben. Der Ort bildet eine Halbinsel, die über die beiden Brücken Agromán und Fernández mit dem Festland verbunden ist.
File:Iznájar, Córdoba, Spain - panoramio.jpg
Foto: Jürgen Schneider via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kultur und Geschichte
Der Castillo de Iznájar Hisn-Ashar wurde etwa ab der Mitte des 8. Jahrhunderts errichtet und bis ins 15. Jahrhundert durch aufeinanderfolgende Umbauten und Erweiterungen verändert.
Das Viertel La Villa in Iznájar ist als Stätte von kulturellem Interesse ausgewiesen. Die Renaissancekirche Santiago Apóstol wurde zwischen 1547 und 1638 innerhalb der mittelalterlichen Stadtbefestigung errichtet.
Der Patio de las Comedias ist mit blauen Blumentöpfen geschmückt und umfasst unter anderem den Rincón del Beso sowie den Torre de San Rafael. Seinen Namen erhielt der Patio, weil dort im Mittelalter Theateraufführungen stattfanden.
Die Sala-Museo Antonio Quintana zeigt seit 2010 Beispiele aus dem umfangreichen Schaffen des aus Iznájar stammenden Künstlers. Antonio Quintana wurde 1943 in Iznájar geboren.
Die Semana Santa von Iznájar hat ihre Wurzeln im frühen 17. Jahrhundert. Bei ihren Prozessionen treten Einwohner als Juden, Pilatus, Apostel oder Römer verkleidet auf.
Aussicht und Landschaft
Der Mirador de la Villa bietet im historischen Ortskern Ausblicke auf die Sierra de la Ventanas und den Arroyo de Priego. Bei niedrigem Wasserstand des Stausees können von dort die Puente Molinillo, die alte Straße, der Schornstein einer Fabrik und Überreste des von den Wassern überfluteten früheren Iznájar sichtbar werden.
Der Mirador Cruz de San Pedro bietet Panoramablicke auf den Stausee und den historischen Ortskern.
Wege und Natur
Das Centro de Interpretación del Embalse de Iznájar verfügt über einen ausgeschilderten, 2 km langen Lehrpfad mit fünf Informationstafeln. Sie informieren über die Vögel des Stausees und des Tajo de Valdearenas, über Reptilien, Fische und Amphibien sowie über den Río Genil und den Embalse de Iznájar.
Der SL-A 341 Sendero Fuente del Conde, auch Camino de Magán genannt, ist ein etwa 5,5 km langer Rundweg. Der Sendero Fuente del Conde ist von der Federación Andaluza de Montañismo homologiert und beginnt in der zum Gemeindegebiet von Iznájar gehörenden Ortschaft Fuente del Conde.
Der Weg führt durch Olivenlandschaften und die typische Vegetation des Mittelmeerwaldes hinauf zur Sierra de Campo Agro auf 929 m Höhe. Vom Sendero Fuente del Conde aus sind der Embalse de Iznájar, auch Lago de Andalucía genannt, und der Pico de la Tiñosa zu sehen.
Das Centro de Interpretación del Embalse de Iznájar vermittelt die natürlichen und kulturellen Werte rund um den Río Genil und den Embalse de Iznájar.
Wasser und Aktivitäten
Das Gebiet von Valdearenas eignet sich zum Angeln und zur Vogelbeobachtung sowie für Wassersport und Wandern.
Am Lago de Andalucía bei Iznájar werden unter anderem Kajakfahren, Stand-up-Paddling, Tretbootfahren und Big SUP angeboten.
Olivenöl und lokale Kultur
Im Espacio Cultural Moltura lassen sich reservierbare Olivenölverkostungen buchen, bei denen man lernt, Olivenöl zu verkosten.
Weitere Ziele
Weitere Ziele: Villanueva Del Duque, Carcabuey, Venta del Charco, Doña Mencía, Fuente Obejuna, El Carpio, Torrecampo, Dos Torres
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