La Herradura: Küste, Geschichte und Wassersport
Unterkünfte in La Herradura
In der Bucht von La Herradura bietet das Mittelmeer eine geeignete Umgebung für Wassersportarten wie Tauchen. Die Playa La Herradura ist ein 2.050 Meter langer und mehr als 40 Meter breiter Stadtstrand mit dunklem Sand und Kies.
File:La Herradura, en Almuñécar (Granada, España).jpg
Foto: kallerna via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Küste und Natur
Der Aussichtspunkt in La Herradura liegt am östlichen Ende des geschützten Naturraums Acantilados de Maro-Cerro Gordo und bietet Ausblicke auf die zerklüftete Küste und ihre Unterwasserwelt. Im weiteren regionalen Umfeld zwischen Nerja und Almuñécar liegt das geschützte Gebiet Acantilados de Maro-Cerro Gordo mit schroffen Klippen, Stränden und kleinen Buchten sowie einem ökologisch wertvollen Meeresstreifen.
Der Sendero Torre de Cerro Gordo ist ein kleiner Rundweg, der zum Wachturm von Cerro Gordo am Rand des geschützten Gebiets führt. Der Abstieg des Sendero Torre de Cerro Gordo bietet einen Panoramablick auf die Bucht von La Herradura.
Wasser und maritime Angebote
Der Parque Subacuático Almuñécar-La Herradura umfasst künstliche Riffe, die gesunkene Galeeren und Amphorenfabriken nachbilden, sowie Übungsbereiche für das Sporttauchen. Der Puerto Deportivo Marina del Este liegt im Bereich der Punta de la Mona in La Herradura und verfügt über 227 Liegeplätze sowie ein Trockendock mit Wartungs- und Reparaturdiensten für Boote.
An der Playa La Herradura gibt es einen Rettungs- und Badeaufsichtsdienst. Windsurf La Herradura bietet Anfängerkurse in Windsurfen, Jollensegeln und Katamaransegeln sowie Kajak- und Stand-up-Paddle-Ausflüge in Richtung Maro/Cerro Gordo an.
Geschichte und Ortsbild
Die Iglesia de San José wurde 1907 zur Pfarrkirche von La Herradura und ist dem Schutzpatron der Ortschaft, San José, geweiht. Im Casco Antiguo de La Herradura befinden sich mehr als 150 Wandbilder, die von den lokalen Identitätsmerkmalen des Ortes inspiriert sind.
Das Casco Antiguo de La Herradura lässt sich über schmale, gepflasterte Straßen erkunden, die mit Keramik-Blumenkästen aus Granada geschmückt sind. Der Bau des Castillo de La Herradura wurde 1764 auf Anordnung von Carlos III. als Verteidigungsfort beschlossen, da die Bucht von Überfällen und Landungen durch Piraten und Korsaren bedroht war.
Im Castillo de La Herradura befindet sich das Interpretationszentrum „1562, la Furia del Mar“, das an den Untergang der Armada im Jahr 1562 in der Meeresbucht von La Herradura erinnert. Das Monumento a los Hombres del Mar ist ein Bronzedenkmal von Miguel Moreno in La Herradura und stellt die maritime Tradition sowie den Schiffbruch der Armada von Felipe II. im 16. Jahrhundert dar.
Die Patronatsfeste von San José finden in La Herradura rund um den 19. März statt; am 19. März führt eine Prozession durch das historische Zentrum und endet mit einem Feuerwerk.
Landwirtschaft und Kultur
Die Herradura Coffee Farm in La Herradura bietet geführte Besichtigungen einer landwirtschaftlichen Finca an, auf der Kaffee und eine große Vielfalt tropischer Früchte angebaut werden. Der Andrés-Segovia-Wettbewerb fand 2025 in La Herradura in seiner 40. Ausgabe statt und gilt dort als etabliertes Ereignis der Gitarrenwelt sowie als bedeutende kulturelle Veranstaltung.
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