Fuensanta: Kirche, Quelle und Natur
Lage und Landschaft
Am westlichen Rand der Vega de Granada liegt Fuensanta im Westen der Comarca und an der Grenze zum Poniente Granadino.
Am Fuß von Fuensanta entspringt die Quelle Fuente Santa. Der Name Fuensanta ehrt die Quelle Fuente Santa und nimmt ihren Namen in die Ortsbezeichnung auf.
Quelle und Ortsname gehören dadurch unmittelbar zusammen. Auch die lokale Überlieferung knüpft an diesen Ort an und berichtet vom Erscheinen der Jungfrau an der Quelle. Fuente Santa ist damit zugleich ein benannter Naturpunkt und ein Bestandteil der überlieferten Ortsgeschichte.
Die Landschaft von Fuensanta bietet eine Umgebung zum Naturgenuss. Das Landschaftsumfeld bietet Möglichkeiten zum Wandern. Die besondere Orographie von Fuensanta ermöglicht Besuchern, die Natur auf vielfältige Weise zu genießen.
Für die weitere Erkundung stehen Ihnen außerdem folgende Orte zur Verfügung: Graena, Villamena, Atalbéitar, Guájar-Alto, Cúllar, Albuñuelas, Cijuela und Lojilla.
Geschichte
Fuensanta wurde vom Instituto Nacional de Colonización Anfang der 1960er-Jahre gegründet. Die meisten der an der Gründung von Fuensanta beteiligten Einwohner stammten aus Trasmulas.
Die Entstehung des Ortes gehört damit in die Anfangszeit der 1960er-Jahre und ist mit dem Instituto Nacional de Colonización verbunden. Zur Gründungsgeschichte gehört außerdem die Herkunft der meisten beteiligten Einwohner aus Trasmulas. Der Ortsname verweist dagegen auf Fuente Santa und führt die Naturquelle in der heutigen Bezeichnung weiter.
Die Ortsgeschichte bewahrt damit sowohl den institutionellen Rahmen der Gründung als auch den konkreten Bezug zu den Menschen, die an der Entstehung Fuensantas beteiligt waren. Trasmulas ist als Herkunftsort der meisten Gründungsbewohner Teil dieser Geschichte, während Fuente Santa die Verbindung zwischen Landschaft und Ortsnamen sichtbar macht.
Kirche
Die Iglesia de Fuensanta hat einen längsgerichteten Grundriss mit Strebepfeilern. Die Kirche besitzt außerdem einen Glockengiebel mit Glocke und Kreuz.
Die Iglesia de Fuensanta weist den für Kolonisationsdörfer typischen Kirchentyp auf.
An der Kirche verbinden sich mehrere klar erkennbare Merkmale: der längsgerichtete Grundriss, die Strebepfeiler und der Glockengiebel. Zu diesem gehören eine Glocke und ein Kreuz. Zusammen mit dem für Kolonisationsdörfer typischen Kirchentyp geben diese Bauelemente der Iglesia de Fuensanta ihr beschriebenes architektonisches Profil.
Die Kirche zeigt den Bautyp somit in einer klar gegliederten Form. Der längsgerichtete Baukörper, die seitlichen Strebepfeiler und der Glockengiebel bilden gemeinsam die prägenden Elemente der Iglesia de Fuensanta. Glocke und Kreuz gehören sichtbar zu diesem Abschluss des Kirchenbaus.
Überlieferung und Feste
Der lokalen Überlieferung zufolge erschien die Jungfrau an der Quelle Fuente Santa.
Zum Festprogramm in Fuensanta gehört eine Verbena. Das Patronatsfest von Fuensanta ehrt die Schutzpatronin des Ortes.
Die Überlieferung um die Quelle und das Patronatsfest stehen damit in einem gemeinsamen örtlichen Zusammenhang. Die Quelle Fuente Santa erscheint als Schauplatz der Erzählung, während das Festprogramm die Schutzpatronin des Ortes ehrt und eine Verbena umfasst.
Bei den Patronatsfeierlichkeiten von Fuensanta gab es eine etwa neun Kilometer lange Strecke.
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