Galera: Bronzezeit, Badlands und Chozones
File:View over the Rooftops of Galera, Spain - panoramio.jpg
Foto: agracier - NO VIEWS via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Castellón Alto ist eine Siedlung der Argar-Kultur. Der Ort gehört zu einer fortgeschrittenen Phase der mittleren Bronzezeit und wird auf etwa 1900 bis 1600 cal v. u. Z. datiert.
Kultur und Geschichte
Die in Castellón Alto entdeckte Mumie von Galera wird als die ältesten mumifizierten Überreste der Iberischen Halbinsel bezeichnet. Im Museo de Galera werden die Überreste aus einer Grabstätte von Castellón Alto aufbewahrt und ausgestellt. Sie befinden sich in einer sauerstofffreien Vitrine. Eine geführte Besichtigung umfasst den archäologischen Komplex Castellón Alto und die iberische Nekropole von Tútugi. Für diese gemeinsame Besichtigung sind ungefähr anderthalb Stunden vorgesehen. Die iberische Nekropole von Tútugi wurde 2008 in Galera für die Öffentlichkeit geöffnet.
Damit sind in Galera sowohl die Siedlung Castellón Alto als auch die Nekropole von Tútugi als benannte archäologische Orte präsent. Die Mumie von Galera gehört zu den Funden aus Castellón Alto, während ihre Überreste im Museum in einer Vitrine ohne Sauerstoff gezeigt werden. Die geführte Besichtigung verbindet den archäologischen Komplex mit der Nekropole und ist zeitlich auf ungefähr anderthalb Stunden angelegt.
Landschaft
Die Badlands von Castilléjar und Galera sind eine Badlands-Landschaft. Ihre Fläche beträgt 7.100 Hektar. Sie liegt in den Gemeinden Castilléjar und Galera. Die Sismitas de Galera y Castilléjar sind geologische Falten, die durch Sedimentverflüssigung entstanden sind.
Der Cerro del Taal ist ein Berg in der Umgebung von Galera. Der Cerro de la Atalaya ist ebenfalls ein Berg in der Umgebung von Galera. Perea ist ein Berg in der Umgebung von Galera. Auch der Cerro Gordo ist ein Berg in der Umgebung von Galera. El Malagón ist eine antike Stätte im weiteren regionalen Umfeld von Galera.
Das Landschaftsbild umfasst damit die großflächige Badlands-Landschaft ebenso wie die Sismitas mit ihrer geologischen Entstehung. Zu den benannten Bergen in der Umgebung zählen der Cerro del Taal, der Cerro de la Atalaya, Perea und der Cerro Gordo. El Malagón liegt davon abweichend im weiteren regionalen Umfeld von Galera.
Routen
Die Ruta de los Chozones ist eine 31,2 Kilometer lange Radroute. Sie führt durch sieben besuchbare Chozones in der Gemeinde Galera. Die Chozones sind kleine, von Menschen errichtete Schutzunterkünfte. Sie bestehen aus örtlichem Material oder wurden als Höhlen in den Fels gegraben. Landarbeiter nutzten sie als Rastplätze.
Die Gran Senda de los Primeros Pobladores ist eine etwa sechstägige, anspruchsvolle Trekkingroute. Ihr Verlauf berührt Huéscar, Castril, Galera, Orce, Castilléjar und La Puebla de Don Fadrique. Die Strecke kann auch laufend oder mit dem Mountainbike bewältigt werden.
Auf der Ruta de los Chozones stehen die sieben Chozones als konkrete Stationen innerhalb der Gemeinde Galera im Mittelpunkt. Ihre Bauweise reicht von Unterkünften aus örtlichem Material bis zu in den Fels gegrabenen Höhlen; ihre frühere Nutzung durch Landarbeiter gehört zur überlieferten Funktion dieser Orte. Die Gran Senda de los Primeros Pobladores verbindet dagegen mehrere genannte Orte in der Region und lässt neben dem Trekking auch Laufen und Mountainbike zu.
Wein
Bei der Cata de Vinos de Galera können Besucher Weine verschiedener nicht kommerzieller Erzeuger des Vino del País kostenlos verkosten.
Weitere direkte Ziele sind Albuñol, Lújar, Villamena, Lanjarón, Cúllar Vega, Baúl, Pinos Del Valle und Caniles.
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