Iznalloz: Cueva del Agua, Karst und Wanderwege

File:RENFE 730 070 Iznalloz - Moreda.jpg File:RENFE 730 070 Iznalloz - Moreda.jpg Foto: Kabelleger via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Im Gemeindegebiet von Iznalloz liegt die Cueva del Agua, eine Höhle am Südosthang des Cabezo del Asno. In der Sierra Harana befindet sie sich auf etwa 1.750 Metern Höhe. Ausgrabungen in der Cueva del Agua legten eine menschliche Nutzung frei. Diese reicht von der eneolithischen, argarischen, römischen und arabischen Kultur bis in die Gegenwart.

Natur

Die geschützte ZEC Sierra de Arana umfasst eine Fläche von 20.010 Hektar. Das Schutzgebiet erstreckt sich auch über Iznalloz. Zu den großen Karstformationen dieses Gebiets zählt die Cueva del Agua de Iznalloz. Im östlichen Bereich der Cueva del Agua liegen ausgedehnte Kristallbildungen. Dort befindet sich außerdem die Laguna del Glaciar. Ihre Tiefe beträgt nahezu 14 Meter. Die Höhle weist zudem labyrinthartige Gänge auf.

Zwischen Cogollos Vega und Deifontes führt eine steil ansteigende Zufahrt zur Cueva del Agua. Sie ist etwa 6 Kilometer lang. Die Höhenlage, die Karstformationen und die innere Struktur der Höhle sind damit an konkrete Ortsangaben gebunden.

Wandern

Der Weg zum Mirador del Sotillo ist als Rundweg ausgewiesen. Für die eigene Tagesplanung nennt die Rundwegbeschreibung drei konkrete Angaben: Die Strecke beträgt 1.876 Meter, die Dauer etwa 30 Minuten und der Schwierigkeitsgrad ist mittel.

Der Weg Las Corzas-La Melera führt zum Pico de las Víboras. Dieser liegt auf 1.428 Metern. Der Zielpunkt ist ein Aussichtspunkt mit einem 360-Grad-Sichtfeld. Die Route führt durch eine vielfältige Vegetation und durch ein Gebiet von ornithologischem Interesse.

Der Weg El Sotillo Museo Micológico beginnt im Gebiet El Sotillo. Dieses liegt über die Carretera de la Sierra etwa 5 Kilometer in südöstlicher Richtung von Iznalloz entfernt. Der Weg endet an einem Pilzmuseum, einem Museum, das den Pilzen gewidmet ist.

Die Wegbeschreibungen nennen damit nicht nur die jeweiligen Zielpunkte, sondern auch die genaue Bezeichnung des Ausgangsgebiets und die landschaftlichen Merkmale entlang der Strecke. Beim Mirador del Sotillo sind Rundweg, Distanz, Dauer und mittlerer Schwierigkeitsgrad zusammen angegeben; Las Corzas-La Melera verbindet den Aussichtspunkt mit Vegetation und ornithologischem Interesse.

Kultur

Das Castillo de Iznalloz bewahrt die Reste zweier angesetzter Türme. Zu den erhaltenen Teilen gehören außerdem zwei große Bastionen. Hinzu kommt ein bedeutender Rest der ehemaligen Stampflehmmauer.

Die Pfarrkirche Nuestra Señora de los Remedios wurde von Siloé entworfen. Ihre Errichtung begann 1549. An diesem Bau wirkte Juan de Maeda mit, ein Schüler Siloés. Auch der Bildhauer Alonso Hernández war beteiligt.

Damit sind an der Pfarrkirche sowohl der Entwurf als auch der Beginn ihrer Errichtung und die beteiligten Künstler überliefert. Beim Castillo de Iznalloz gehören die beiden Türme, die Bastionen und der Rest der ehemaligen Stampflehmmauer zu den erhaltenen Bauteilen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Granada.

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