Cala in Andalusien: Festung, Bergbau und Natur

File:Cala de Finestrat, Finestrat, España, 2014-07-03, DD 07.JPG File:Cala de Finestrat, Finestrat, España, 2014-07-03, DD 07.JPG Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Über dem Ort erhebt sich das Castillo de Cala, eine kleine Festung, die während der muslimischen Herrschaft um das 13. Jahrhundert auf dem Hügel über dem Ort errichtet wurde. Der Weg dorthin beginnt am Hostal La Muralla.

Kultur

Die Iglesia de Santa María Magdalena wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert im anfänglichen Stil der Gotik-Mudéjar errichtet. Auf ihrem Altar bewahrt sie ein Retabel aus der Schule von Alejo Fernández aus dem frühen 16. Jahrhundert.

Die Ermita Nuestra Señora de Cala ist über den Paseo de la Ermita direkt vom Ort aus erreichbar. Sie steht auf dem Gelände eines antiken römischen Bauwerks; in ihre Mauern sind Grabsteinreste aus der Kaiserzeit eingelassen. Die Ermita gehört zu den wenigen Bauwerken in Huelva im Übergangsstil von der Romanik zur Gotik.

Geschichte

Die Minas de Cala können von Gruppen nach vorheriger Terminvereinbarung besichtigt werden. Die römischen Arbeiten in den Minas de Cala hinterließen einen großen Grubenbau namens Galería Romana.

Die Ausbeutung der Minas de la Sultana begann 1903; die Mine ist seit mehr als 60 Jahren inaktiv. Die Minas de la Sultana verfügten vor allem über bedeutende Kupfervorkommen sowie über etwas Gold.

Die Bergwerksbahn von Cala wurde im August 1905 eröffnet und diente dazu, Mineralien zur Ausfuhr zum Hafen von Sevilla zu transportieren. Die Überreste der Eisenbahngleise und Gleistrassen des Ferrocarril de Cala können heute über ausgeschilderte Wege und Pfade erkundet werden.

In der Nähe der Minas del Teuler sind die Ruinen der Casa del Teuler zu sehen, eines ehemaligen Herrenhauses im englischen Kolonialstil. Deutsche errichteten das Haus zur Unterbringung der an der Mine tätigen Ingenieure.

Im Mittelalter sind in Cala Glasöfen belegt; diese Industrie blieb im 16. Jahrhundert von großer Bedeutung.

Natur

Cala gehört zu den Gemeinden im Parque Natural Sierra de Aracena y Picos de Aroche.

Der Sendero de los Contrabandistas ist ein 6,5 Kilometer langer Rundweg mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Er führt durch die Korkeichenwälder von Cala. Auf halber Strecke gibt es am Picknickplatz Las Tres Encinas eine Rastmöglichkeit.

Auf dem Weg zwischen Cala und Santa Olalla del Cala gibt es frisches Wasser und grüne Vegetation. Vögel und Amphibien teilen diesen Lebensraum.

Der Sendero Santa Olalla del Cala–Minas del Teuler–Cala ist ein weitgehend ebener Weg, der für Fußgänger und Fahrräder zugänglich ist.

Traditionen

Bei der Romería de San Roque führt der Pilgerweg über den Camino de los Contrabandistas. Zahlreiche Festwagen, Pferde und Pilger ziehen dabei durch das Gemeindegebiet bis zum Wallfahrtsgelände. Die Romería de San Roque findet am letzten Wochenende im Mai statt.

Die Feria de Cala zu Ehren der Virgen de Cala beginnt am 7. September.

Im Herbst findet in Cala die Maratón BTT statt, eine Mountainbike-Aktivität, die in der Region als Pionierveranstaltung bezeichnet wird.

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Weitere Ziele

Zu den direkt verknüpften Zielen gehören Cumbres De San Bartolomé, El Álamo, Cartaya, Huelva, Minas De Riotinto, Aroche, Gibraleón und Encinasola.

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