Santa Olalla del Cala: Festung, Kirchen und Sendero del Teuler
Kultur
Das Castillo-Fortaleza de Santa Olalla del Cala ist eine Befestigungsanlage aus dem 13. Jahrhundert.
Die Anlage besitzt eine längliche rechteckige Umfriedung.
Zehn Türme flankieren das Castillo-Fortaleza de Santa Olalla del Cala.
Die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción vereint gotische, mudéjare und barocke Stilelemente.
Fertiggestellt wurde sie unter Verwendung von Material aus einer ehemaligen Synagoge.
Die ehemalige Kapelle des Klosters ist heute die Iglesia de San Pedro, in der die meisten Gottesdienste stattfinden.
Zu dieser Kirche gehören zehn Buntglasfenster.
Eines dieser Fenster zeigt eine Darstellung der heiligen Eulalia.
Am 13. Mai 2018 fand in Santa Olalla del Cala die 49. Romería zu Ehren der heiligen Eulalia statt.
Die Veranstaltung endete mit einer Pilgerreise zur Ermita de Santa Eulalia.
Der Crucero ist mit der Ruta de la Plata verbunden.
Die frühere Funktion der Kapelle bleibt in der Bezeichnung als ehemalige Kapelle erkennbar. Mit der heutigen Iglesia de San Pedro und den dort stattfindenden meisten Gottesdiensten stehen frühere und heutige Nutzung nebeneinander.
An der Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción treffen drei Stilrichtungen aufeinander: gotische, mudéjare und barocke Elemente. Auch das verwendete Material aus einer ehemaligen Synagoge gehört zur Baugeschichte dieser Kirche.
Die zehn Buntglasfenster der Iglesia de San Pedro bilden einen eigenen Bestandteil des Kirchenraums. Eines davon ist der heiligen Eulalia gewidmet und verbindet den Ort mit der überlieferten Romería und der Pilgerreise zur Ermita.
Die Romería vom 13. Mai 2018 ist dabei als konkretes Ereignis datiert. Ihre 49. Ausgabe endete nicht am Veranstaltungsort, sondern mit der Pilgerreise zur Ermita de Santa Eulalia.
Auch der Crucero verweist mit seiner Verbindung zur Ruta de la Plata auf eine weitere historische Wegbeziehung innerhalb des Ortes.
Wege und Landschaft
Der Sendero del Teuler ist ein Rundweg mit Start und Ziel in Santa Olalla del Cala.
Der Sendero del Teuler (PR-A 473) wurde 2022 als im Gemeindegebiet von Santa Olalla del Cala (Huelva) gelegener Weg für sportliche Nutzung bezeichnet.
Sein Verlauf folgt einem alten Verlauf der Bergbaubahn.
Dieser Verlauf fällt mit dem Fernwanderweg GR-48 „Sierra Morena“ zusammen.
Der Sendero del Teuler führt zu einem Aussichtspunkt.
Von dort reicht der Weg zu einem großen, mit Wasser gefüllten Tagebaukrater bei den Minas de Teuler.
Am nordöstlichen Rand des Parque Natural de Sierra Aracena y Picos de Aroche verläuft der Sendero durch eine Dehesa-Landschaft.
Diese Landschaft ist von Steineichen, Korkeichen, Portugiesischen Eichen und Olivenbäumen geprägt.
Von den Überresten des ehemaligen Bergbau-Bahnhofs bietet sich ein Blick auf die Burgfestung von Santa Olalla del Cala.
Zum selben Blickfeld gehört die Ermita de La Asunción.
Als Rundweg kehrt der Sendero del Teuler zu seinem Ausgangsort Santa Olalla del Cala zurück. Seine Bezeichnung PR-A 473 und die Einordnung in das Gemeindegebiet von Santa Olalla del Cala (Huelva) beziehen sich auf den im Jahr 2022 benannten Weg für sportliche Nutzung.
Der alte Verlauf der Bergbaubahn prägt die Linienführung des Senders. Auf diesem Abschnitt fällt der Weg mit dem Fernwanderweg GR-48 „Sierra Morena“ zusammen, während der Aussichtspunkt den Blick zum wassergefüllten Tagebaukrater bei den Minas de Teuler lenkt.
Die Landschaft am nordöstlichen Rand des Parque Natural de Sierra Aracena y Picos de Aroche ist dabei ausdrücklich als Dehesa beschrieben. Steineichen, Korkeichen, Portugiesische Eichen und Olivenbäume bestimmen diesen Landschaftsausschnitt.
Zu den sichtbaren Spuren der früheren Bergbaunutzung gehören die Überreste des ehemaligen Bergbau-Bahnhofs. Von dort erscheinen die Burgfestung von Santa Olalla del Cala und die Ermita de La Asunción gemeinsam im Blickfeld.
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