Charilla: Geschichte, Natur und Wanderwege
In Charilla gibt es archäologische Fundstätten aus iberischer, römischer und islamischer Zeit.
Kultur und Geschichte
Das Tesorillo de Charilla ist ein hispano-arabischer Schatzfund aus dem 10. Jahrhundert und befindet sich im Museo Provincial de Bellas Artes. Der Fund von Charilla wird anhand numismatischen Materials in die Kalifenzeit datiert. Er zählt zu den wenigen andalusischen Goldschmiedearbeiten-Komplexen dieser Epoche. Die der Nuestra Señora del Rosario gewidmete Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde umfassend umgestaltet. Die Ermita de la Virgen de Fátima in der Hoya de Charilla gehört zu den religiösen Sehenswürdigkeiten von Charilla. Während der islamischen Herrschaft gehörte Charilla zur Ruta de las Atalayas.
Quellen und Brunnen
Die Fuente de la Plaza de la Iglesia liegt an der Plaza de la Iglesia. Die Fuente Grande befindet sich an der Calle Fuente Grande. In der Hoya de Charilla liegt die Fuente del Piojo. Die Quelle und der Waschplatz Fuente y lavadero de la Montijana liegen an der Calle Montijijana.
Natur und Wanderrouten
Die Hoya de Charilla liegt am Fuß der La Martina und ist ein außergewöhnlicher Naturraum für Naturfreunde. Die Wanderung Colada de Valdepeñas beginnt in Charilla und dauert ungefähr zweieinhalb Stunden. Nach dem Verlassen von Charilla folgt die Colada de Valdepeñas dem Verlauf der gleichnamigen alten Viehtrift. Auf dieser Route dient eine Dreschtenne als ungewöhnlicher Aussichtspunkt. Die Colada de Valdepeñas endet am Fuß des Cerro La Martina und des Rompezapatos.
Die Ruta de la Sierra führt über die Calle Prado nach Charilla hinein und verlässt den Ort an der Plaza bei km 22,7 über die Calle de la Fuente. Nach einem Abstieg durch die Hoya de Charilla führt die Ruta de la Sierra nach Charilla.
Die ungefähre Dauer von zweieinhalb Stunden gibt für die Colada de Valdepeñas einen klar benannten zeitlichen Umfang an. Ihr Verlauf verbindet den Ortsausgang von Charilla mit der alten Viehtrift, der Dreschtenne als Aussichtspunkt und dem Fuß von Cerro La Martina und Rompezapatos. Die Ruta de la Sierra nennt mit der Calle Prado, der Plaza bei km 22,7, der Calle de la Fuente und der Hoya de Charilla mehrere feste Orientierungspunkte ihres Verlaufs.
Musik und Festtag
Die Einführung des Fandango de Charilla im 19. Jahrhundert wird Maultiertreibern von der Küste Málagas zugeschrieben. Diese Maultiertreiber verkauften in den Dörfern und Cortijos der Gegend Fisch. Der Fandango de Charilla ist ein Gesangsstil, der den Verdiales aus Málaga ähnelt. Die Fiesta Mayor zu Ehren der Virgen del Rosario findet am 7. Oktober statt.
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