Campillo de Arenas – Natur, Kultur und Küche

Die Sierra de Campillo, auch Sierra de Alta Coloma genannt, ist ein mediterranes Berggebiet mit geologischen und pflanzlichen Formationen von hohem Wert. Zu den pflanzlichen Formationen zählen Steineichen, Eichen, Wacholder und Sadebäume.

Natur und Wege

Am Desfiladero de Puerta Arenas befindet sich ein Lehrpfad, der der örtlichen Botanik gewidmet ist.

Das Área Recreativa de Puerta de Arenas bietet Vogelbeobachtung, einen botanischen Garten und Wandermöglichkeiten. Ein Picknickbereich und ein Erholungsgebiet gehören ebenfalls zu diesem Bereich.

La Peñuela ist ein Picknick- und Erholungsgebiet in der Nähe des Ortszentrums. Zu dieser Anlage gehören ein Aussichtspunkt, schattige Bereiche und eine Wasserquelle.

Die Sierra de Campillo ist mit einem Geländefahrzeug, dem Fahrrad oder zu Fuß über die JV-2.228 erreichbar. Landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Wege führen direkt aus dem Ort hinaus.

Kultur und Geschichte

Die Ermita de Santa Lucía besitzt eine reich verzierte Holzdecke. Ihr Hauptaltar trägt das Bildnis der Heiligen.

Bodenbelag und Sockel bestehen aus hochwertigen Materialien; zwei Lampen sind aus Schmiedeeisen.

Die Ermita de Santa Lucía wurde 1858 errichtet, nachdem Gläubige über mehrere Jahre Spenden gesammelt hatten. Reisende hielten an einem Bildnis bei dem alten Tunnel an, um zu beten.

Der Bau der Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación begann Ende des 16. Jahrhunderts an der Stelle einer kleinen Kapelle. Diese Kapelle war dem Allerheiligsten Sakrament geweiht.

Auf dem Cerro del Castillo befindet sich eine Felsenfestung arabischen Ursprungs. Sie gehörte viele Jahrhunderte lang zum Nasridenkönigreich Granada, bis sie 1486 von den Katholischen Königen erobert wurde.

Feste und Bräuche

Die wichtigsten Patronatsfeierlichkeiten von Campillo de Arenas finden am zweiten Augustwochenende zu Ehren der Virgen de la Cabeza statt und umfassen inszenierte Kämpfe zwischen Mauren und Christen.

Zu den Feierlichkeiten gehören Campanilleros. In der Nacht zum Sonntag singen sie mit Glöckchen, Gitarren und Bandurrias die traditionellen „coplas de la Aurora“ und laden zur Teilnahme am Heiligen Rosenkranz ein.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele: Las Casillas, Ventas del Carrizal, Jódar, Garcíez, Huesa, Huelma, Marmolejo und Alcalá La Real.

Küche

Zur traditionellen Küche von Campillo de Arenas gehört ein Kichererbseneintopf mit Speck und weiteren Schweinefleischzutaten.

Zum örtlichen Küchenrepertoire gehört außerdem der Gazpacho „ardoría“ aus Olivenöl, Knoblauch, Salz, Essig und Brotkrume.

Ein Eintopf aus weißen Bohnen, Kichererbsen und Kabeljau ist ein typisches Gericht der Karwoche.

In Campillo de Arenas besteht eine ausgeprägte Tradition in der Herstellung von Schweinefleischprodukten.

Dazu zählen verschiedene Chorizo-Sorten, darunter besonders eine mit Schaf- oder Ziegenfleisch.

Außerdem gibt es Blutwürste und Longanizas, die dort Salchichas heißen. Lomo wird üblicherweise mit Knoblauch zubereitet.

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