La Guardia de Jaén: Geschichte, Natur und lokale Küche
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Foto: Raimundo Pastor via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Geschichte und Plätze
Die Plaza Isabel II wurde 1566 vom ersten Marquis von La Guardia, Gonzalo Messía Carrillo de Fonseca, gegründet. Sie ist größtenteils ein Werk von Francisco del Castillo „el Mozo“.
Heute wird die Plaza Isabel II durch die Calle Mesón in zwei Plätze geteilt. An der unteren Plaza befinden sich die Casa solariega de Piedra aus dem Jahr 1833 und der Pilar de los cinco caños.
Die Kirche des ehemaligen Dominikanerklosters Santo Domingo de La Guardia ist das am besten erhaltene Gebäude des Klosters. Ihr Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert und wird auf 1530 datiert.
Der Renaissancebereich dieser Kirche wurde Andrés de Vandelvira zugeschrieben. Er umfasst 46 Kassetten. Jede Kassette zeigt eine religiöse Figur mit einer symbolischen Szene aus deren Leben.
Kultur und Traditionen
Das restaurierte Lavadero Público de la II República kann besichtigt werden. Es zeigt zeitgenössische Gebrauchsgegenstände. Im ersten Stock befinden sich außerdem das Museum und der Ausstellungsraum Fuente Lavadero.
Der Canto de la Aurora ist eine alte religiöse Tradition in La Guardia. Sie ist dort bis heute tief verwurzelt. Bei dieser Tradition wird mit Gesängen zum Gebet des Rosenkranzes aufgerufen.
Führungen zu den historischen und kunsthistorischen Monumenten von La Guardia de Jaén sind nach vorheriger Reservierung über das Rathaus möglich.
Die zu Ehren des Schutzpatrons von La Guardia veranstaltete Wallfahrt hat eine über vierhundertjährige Geschichte. Sie findet im Naturgebiet Allanadas del Santo statt.
Lokale Küche
Zur lokalen Küche gehören Guiñapos. Guiñapos sind ein Eintopf aus Weizenfladen, Muscheln, Sardellen, Fleisch und verschiedenen Gemüsesorten.
Bollo de calabaza gehört ebenfalls zur lokalen Küche. Es wird aus geröstetem Kürbis, Paprikapulver und Zucker zubereitet.
Weitere direkte Ziele sind Villacarrillo, Chilluévar, Torre Del Campo, Cazalilla, Alcaudete, Quesada, Arroyo Del Ojanco und Solera.
Wege und Natur
Die Ruta de los Nazaríes führt durch La Guardia de Jaén. Anschließend verläuft sie über Berge und Pässe in Richtung Cambil und Huelma.
Der Sendero del Cerro San Cristóbal ist ein repräsentativer Wanderweg. Er beginnt und endet in der Gemeinde La Guardia de Jaén.
Eine Wanderroute beginnt an einem Platz neben dem Ökopark Justo Pérez. Nach einem 1 km langen Abschnitt auf der Straße erreicht die Route den Ausgangspunkt des Weges im Barranco Hondo.
Auf dem flachen Gipfel des Cerro de San Cristóbal kann man zwischen Kiefern spazieren. Seine Nord- und Südhänge dienen als natürliche Aussichtspunkte.
An den oberen Hängen und auf dem Gipfel wachsen aufgeforstete Kiefern, Buschwerk und aromatische Pflanzen.
Von der Torre del Homenaje bietet sich ein Blick auf die Sierra Mágina, die Sierra Morena und die Felder von La Loma.
Die C2 ist eine etwa 62 km lange Rundroute. Sie führt über Bergstraßen nach La Guardia.
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