Almogía: Castillo, Natur und Verdiales
Geschichte
Wenn Sie die Ortsgeschichte von Almogía anhand ihrer markanten Lage betrachten, liegt das Castillo de Almogía am südwestlichen Rand des geschlossenen Ortsgebiets auf einem steilen Geländevorsprung.
Die historische Anlage des Castillo de Almogía besaß insgesamt sieben Türme.
Wenn Sie historische Epochen gern an einzelnen Bauwerken festmachen, wird die Torre de la Vela aufgrund ihrer strategischen Lage innerhalb der Anlage in die Nasridenzeit zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert datiert.
Die Kirche wurde 1552 über einer Moschee errichtet. Diese Moschee war nach der Reconquista verschwunden. Ihr Mittelschiff ist mit einer Mudéjar-Kassettendecke von hohem künstlerischem Wert versehen.
Für die Betrachtung früher Bildspuren weist eine archäologische Fundstätte bei Almogía prähistorische Malereien auf.
Bei der historischen Alltagskultur gehört das im 19. Jahrhundert errichtete Waschhaus zu den genannten Bauwerken. Es wurde bis 1990 genutzt und umfasst etwa dreißig irdene Waschbecken mit Waschsteinen rund um ein Wasserbecken.
Traditionen
Auch die Musiktradition des Ortes lässt sich sozial einordnen: Der Verdiales-Stil von Almogía entstand unter der Landbevölkerung im Umland von Almogía.
Bei den Verdiales treten Gruppen auf, die als Vertreter der drei Stilrichtungen Almogía, Montes und Comares auftreten.
Natur
Die Route Almogía–Santi Petri beginnt in Almogía und führt zum Cerro Santi Petri.
Mit 798 m ist der Cerro Santi Petri der höchste Punkt der Gemeinde.
Vom Cerro Santi Petri aus bietet die Route Almogía–Santi Petri ein 360-Grad-Panorama.
Die Wege der Route führen durch einheimische Vegetation.
Für Naturbeobachtung bietet die Route die Möglichkeit, Spanische Steinböcke und verschiedene Greifvögel zu beobachten.
Der Verlauf verbindet dabei den Ortsbeginn mit dem höchsten Punkt der Gemeinde und führt durch einheimische Vegetation, während entlang der Route das Panorama und Tierbeobachtungen hinzukommen.
Unterwegs
Wenn Sie den Etappenverlauf des Camino Mozárabe von Málaga aus betrachten, ist Almogía das Ziel der Etappe 2.
Almogía ist zugleich der Ausgangspunkt der Etappe 3.
Die Abfolge macht die doppelte Stellung Almogías im Camino Mozárabe sichtbar: Der Ort wird zunächst erreicht und dient anschließend als Ausgangspunkt des nächsten Abschnitts.
Für die Etappenplanung liegt am Ende der Etappe 2 die kommunale Herberge 500 m hinter dem Rathaus an der Straße nach Villanueva.
Für die Verbindung mit Málaga führt eine Busverbindung der Linie M-250 von der Busstation in Málaga nach Almogía.
Küche
Kulinarisch gehört zur traditionellen Küche von Almogía Chanfaina, ein Gericht aus Ziegenfleisch mit Mandelwürzung.
Das Veranstaltungsprogramm umfasst Präsentationen lokaler Produkte.
Dazu gehören Verkostungen von Chanfaina, Käse, Mandelgebäck, Desserts und Weinen aus der Region.
In Almogía findet eine Veranstaltung statt, die als Fiesta Singular anerkannte Veranstaltung von touristischem Interesse der Provinz Málaga ist.
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