Genalguacil: Kunst, Geschichte und Natur

Kultur

Das im Jahr 2004 eröffnete Museo de Arte Contemporáneo Fernando Centeno erhielt 2012 seinen heutigen Namen.

Das Museo de Arte Contemporáneo de Genalguacil beherbergt die ständige Sammlung von Genalguacil Pueblo Museo.

Durch die Encuentros de Arte de Genalguacil haben mehr als 200 Künstler Werke hinterlassen. Diese Werke befinden sich im weißen Straßennetz und auf den Plätzen des Ortes; aus ihnen entstand ein Skulpturenwald.

Wenn Sie die von Skulpturen, Wandbildern und Kunstwerken geprägten Straßen von Genalguacil erkunden möchten, ist die Plaza del Pueblo ein Treffpunkt und geeigneter Ausgangspunkt.

Das Conjunto Histórico de Genalguacil weist einen Straßenverlauf arabischen Ursprungs und weiß getünchte Häuser auf.

Für einen Museumsbesuch nach Jahreszeit gilt: Im Winter ist das Museo de Arte Contemporáneo Fernando Centeno von Mittwoch bis Sonntag geöffnet, im Sommer von Donnerstag bis Sonntag und im August täglich. Diese saisonale Staffelung können Sie unmittelbar für die zeitliche Planung Ihres Museumsbesuchs heranziehen. Ein Besuch im August fällt damit auf die tägliche Öffnungszeit, während im Winter und im Sommer unterschiedliche Wochentage gelten.

Die Iglesia de San Pedro Mártir de Verona wurde während der Moriskenrebellion von 1570 zerstört und im 18. Jahrhundert wiederaufgebaut. Ihre Baugeschichte reicht damit von der Zerstörung im 16. Jahrhundert bis zum Wiederaufbau im 18. Jahrhundert.

Sie besitzt drei durch Rundbogen getrennte Schiffe und einen achteckigen Glockenturm. Die drei Schiffe und der Glockenturm gehören zu den klar benannten architektonischen Merkmalen der wiederaufgebauten Kirche.

In Genalguacil gibt es eine Feria und Feste zu Ehren des heiligen San Pedro Mártir de Verona. Das Huerto del Niño ist eine Tradition in Genalguacil, die am Ostersonntag gefeiert wird.

Neben den Festen zu Ehren des Kirchenpatrons gehört mit dem Huerto del Niño also auch ein am Ostertermin verankertes Brauchtum zum Ort.

Natur

Los Reales de Sierra Bermeja ist ein Naturgebiet.

Der Wanderweg Los Realillos verläuft über einen Teil des Kamms von Los Reales. Er endet mitten im Pinsapar an der Plazoleta de Genalguacil. Sein Verlauf verbindet damit den Kamm von Los Reales mit dem Pinsapar und dem genannten Zielpunkt.

Der Paseo de los Pinsapos beginnt mit einem geschwungenen Abstieg. Der Abstieg führt durch einen Wald aus Spanischen Tannen auf Peridotit und durch die für die Region typische Vegetation.

Auf dem Paseo de los Pinsapos können Iberische Steinböcke, Gewöhnliche Chamäleons und Andalusische Eidechsen beobachtet werden. Zu den dort beobachtbaren Vögeln gehören Schwarzmilane und Wespenbussarde; außerdem sind weitere Vögel zu sehen.

Der Mirador del Valle del Genal bietet Ausblicke auf das Genal-Tal. Von dort reicht der Blick auch zu den Kastanienhainen rund um Genalguacil.

Weitere Orte in Andalusien finden Sie unter El Borge, Yunquera, Comares, Viñuela, Ronda, Casares, Jubrique und Portugalejo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Málaga.

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