Mondrón: Museo del Aceite, Sierra de Vilo und Río Guaro

Kultur und Geschichte

Zu den wichtigsten kulturellen Attraktionen von Mondrón zählt das Museo del Aceite. Untergebracht ist das Museum in der Cooperativa Olivarera San José Artesano, die 1967 gegründet wurde. Historische Ausstellungen gehören zum Museumsbesuch; außerdem verbindet das Museo del Aceite den Besuch mit einer in Betrieb befindlichen Ölmühle. Die Kombination aus Ausstellung und laufender Mühle macht den Museumsbesuch zugleich zu einem Einblick in die Geschichte und in die fortbestehende Verarbeitung des Olivenöls.

Als wichtigste Feier im Festkalender von Mondrón gelten die Feste zu Ehren des heiligen Fernando. Normalerweise umfasst die Feier zu seinen Ehren eine feierliche Messe und eine Prozession. Bei dieser Prozession wird das Bild des Heiligen durch die Straßen von Mondrón getragen. Die Prozession verlegt den religiösen Teil der Feier aus der Kirche in den öffentlichen Raum des Ortes.

Die Iglesia de San Fernando ist in Mondrón ein wichtiger religiöser Treffpunkt und zugleich ein wichtiger sozialer Treffpunkt. Die ursprüngliche Iglesia de San Fernando wurde nach dem Erdbeben von 1884 wiederaufgebaut. Die Fuente de Mondrón ist eine historische gemeinschaftliche Wasserstelle. Als Viehtränke gilt sie ebenfalls.

Olivenöl

Die Ruta del Aceite y los Montes ist eine 67,7 Kilometer lange Route. Ihr Verlauf führt durch Periana sowie Riogordo, Colmenar und Alfarnate. Auch Alfarnatejo, Alcaucín und La Viñuela gehören zu den Gemeinden an dieser Route. Sie widmet sich der Tradition der Olivenölherstellung und der Gastronomie der beteiligten Gemeinden. Die Route verbindet dabei mehrere Gemeinden und erweitert den Blick auf die Olivenöltradition über einen einzelnen Ort hinaus.

Natur und Landschaft

Die Sierra de Vilo liegt nördlich von Mondrón. Sie prägt die Landschaft des Ortes. In der Berglandschaft rund um Mondrón gibt es jahrhundertealte Olivenhaine. Zu ihnen gehören monumentale Verdial-Olivenbäume. Die jahrhundertealten Bäume stehen innerhalb der Olivenhaine und gehören damit zur landwirtschaftlich geprägten Berglandschaft.

Von den Gipfeln der Sierra de Vilo eröffnen sich Ausblicke auf Mondrón und Periana. Bei klarem Wetter reicht der Blick sogar bis zum Mittelmeer. Der Río Guaro ist das wichtigste Fließgewässer im Raum Mondrón. Er hat die Landschaft und die Siedlungsentwicklung dieses Raumes geprägt. Entlang des Río Guaro entstanden fruchtbare Täler und Vega-Flächen, die traditionell für die Bewässerungslandwirtschaft genutzt wurden. Die Vega-Flächen benennen die fruchtbaren Talbereiche entlang des Flusses; ihre traditionelle Nutzung verweist auf die Bedeutung der Bewässerung für die Landwirtschaft.

Wasser und Umgebung

In der Umgebung von Mondrón liegen die Baños de Vilo im Gemeindegebiet von Periana am Río Guaro. Dort gibt es an einer Schwefelquelle mit einer konstanten Temperatur von 21 °C ein restauriertes Tauchbecken. Die Nutzung dieses Beckens wird von einigen Autoren mit der andalusischen Zeit und den Alquerías von Mondrón, Guaro und Bilo in Verbindung gebracht.

Weitere Ortsseiten finden Sie hier: El Burgo, Almachar, Bobadilla, La Cala del Moral, Moclinejo, Pizarra, Los Morales und Torrox.

Geografische Einordnung

Die Provinzialstraße MA-4103 ist die wichtigste Straßenverbindung von Mondrón nach Periana.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Málaga.

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