Fuentes de Andalucía: Kultur, Geschichte und Wege
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Foto: rey perezoso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
Die Iglesia de Santa María la Blanca wurde als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument zum geschützten Kulturgut erklärt. Ihr Bau begann gegen Ende des 16. Jahrhunderts; die Kirche trägt auch den Namen Santa María de las Nieves. Die Kirche weist die Merkmale eines späten Barockbaus mit starkem klassizistischem Einfluss auf, und ihr Turm ist mit Säulen und polychromen Fliesen verziert.
Kultur und Geschichte
Das Castillo del Hierro hat muslimische Ursprünge und wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts als Festung errichtet. Mitte des 14. Jahrhunderts war es vollständig ausgebildet; heute ist es in die Bebauung des Ortes eingebettet. Zu den markanten erhaltenen Elementen gehört der Bergfried. Das historische Zentrum von Fuentes de Andalucía wurde 2002 als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Conjunto Histórico unter Denkmalschutz gestellt.
Der Carnaval von Fuentes de Andalucía ist als Fiesta de Interés Turístico de Andalucía anerkannt. Seine charakteristische Verkleidung ist die Maske; dabei werden Körper und Stimme so verändert, dass die Person nicht erkannt wird. Die Murgas des Carnaval de Fuentes de Andalucía sind Nachbarschaftsgruppen, die, von Trommel und kleiner Trommel begleitet, Coplas über die wichtigsten örtlichen Ereignisse des Jahres singen. Der Parque Luchadores por la Libertad wurde in einen kleinen Gedenkpark zur Erinnerung an die erschossenen Einwohner von Fuentes de Andalucía umgewandelt.
Das Silo von Fuentes de Andalucía dient als Interpretationszentrum und multifunktionaler Kulturbereich in einem ehemaligen Getreidesilo. Das Zentrum behandelt die andalusische Landwirtschaft sowie Geschichte und Entwicklung und erläutert die zivile und religiöse Architektur von Fuentes de Andalucía anhand der von den Baumeistern Ruiz Florindo geprägten Tradition. Fuente de la Reina ist eine archäologische Stätte iberischen Ursprungs mit wenigen Überresten, darunter vor allem römische. Das Castillo de la Monclova liegt am Ortsrand von Fuentes de Andalucía auf dem Gelände der antiken turdetanischen Stadt Obúlcula; einige dort gefundene Überreste sind im Inneren des Anwesens ausgestellt.
Wege und Landschaft
Die Vía Verde de la Campiña folgt einem Teil der ehemaligen Bahnstrecke Córdoba–Marchena und verbindet Fuentes de Andalucía mit La Luisiana und Marchena. Sie eignet sich zum Wandern und für Radtouren. Die Reitroute IE-029 Campiña-Alcores de Sevilla führt in die Gemeinde Fuentes de Andalucía und verläuft über Viehwege sowie den ehemaligen Camino de los Palos weiter nach Écija. Ökotourismusrouten durch die ländliche Umgebung bieten Gelegenheit, örtliche Blumen, Vögel, Sträucher und kleine Tiere zu beobachten.
Weitere Ortsseiten finden Sie unter Castilleja De La Cuesta, Utrera, Esquivel, La Rinconada, El Cuervo De Sevilla, Torrepalma, Sanlúcar La Mayor und Écija.
Erlebnisse und Genuss
Ein Erlebnis führt zu zwei Aussichtspunkten: dem Turm der Kirche Santa María la Blanca und dem Silo-mirador de la Campiña. Zu einem Erlebnis gehört eine Verkostung lokaler Gin Tonics mit Livemusik. Nach dem Besuch und der ausführlichen Besichtigung des Silo-mirador de la Campiña gehört eine begleitete Verkostung ausgewählter Craftbiere zu einem Erlebnis. Im Ortszentrum können Sie die handwerkliche Herstellung von Käse kennenlernen, erleben und verkosten. Bei einem Brauch stehen für Besucher Wasser und Blütenblätter bereit; Sie können sich mit Wasser und Blütenblättern den Kopf benetzen, um künftiges Unheil abzuwenden. Busverbindungen führen von Fuentes de Andalucía nach Sevilla und Écija; auch die Gegenrichtung von Sevilla nach Fuentes de Andalucía ist vorhanden.
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