Berja: Quellen, Bergbauerbe und Sierra de Gádor
Berja liegt an der Westseite der Sierra de Gádor, eines einzigartigen Naturraums, der von der Europäischen Union als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung ausgewiesen wurde.
Die Sierra de Gádor verfügt über ein Wegenetz von nahezu hundert Kilometern. Der Bezugspunkt dieses Wegenetzes ist der Parque Periurbano de Castala.
Natur
Das Umfeld der Fuentes de Marbella ist für Besucher hergerichtet. Es eignet sich für Wanderungen sowie zur Beobachtung der heimischen Flora und Fauna.
Wandern ermöglicht es, viele Überreste des Bergbauerbes von Berja zu besichtigen.
Quellen und Wege
Die Ruta de las Fuentes führt durch die Straßen und Plätze von Berja. Auf ihr lassen sich mehr als dreißig Quellen entdecken.
Als städtische Route ist die Ruta de las Fuentes mit Steinplatten markiert.
Die Fuente de Alcaudique ist die älteste Quelle der Route. Sie ist römischen Ursprungs.
Die Fuente de los 16 caños wurde 1859 erbaut. Sie besitzt eine Freitreppe sowie ein rundes Becken.
Geschichte und Baukultur
Die Geschichte von Berja ist mit der Bergbauwirtschaft der Sierra de Gádor verbunden.
Zum historischen Bergbauerbe von Berja gehören Ruinen von Schmelzhütten und Bergwerken. Zum selben Bergbauerbe gehören außerdem Ruinen von Schächten, Baracken, Brücken und Wegen.
Das Archäologische Ensemble von Villavieja umfasst die Überreste eines römischen Amphitheaters.
Zum Ensemble gehören die Überreste einer mittelalterlichen befestigten Stadt. Diese mittelalterliche befestigte Stadt gilt als die einzige bekannte ihrer Art in La Alpujarra.
Das Archäologische Ensemble von Villavieja gilt als eines der wenigen Kulturgüter von besonderem kulturellem Interesse in der Gegend. Dieser Status besteht seit 1987.
Die heutige Kirche von Berja wurde 1588 gegründet und ist eines der bedeutendsten Pilgerzentren der Diözese Almería.
Sie ist ein außergewöhnliches neoklassizistisches Bauwerk mit einem Basilikagrundriss. Drei Schiffe sind durch große steinerne toskanische Säulen voneinander getrennt.
In der Kirche treten dabei Bauform und Ausstattung als unterschiedliche Merkmale hervor: Der Basilikagrundriss ordnet die drei Schiffe, während die großen steinernen toskanischen Säulen sie voneinander trennen.
Besichtigungen und Freiflug
Die geführten Besichtigungen in Berja können entsprechend den Interessen der Besucher angepasst werden.
Bei den geführten Besichtigungen können die Interessen der Besucher den inhaltlichen Schwerpunkt bestimmen. Dadurch bleibt die Auswahl der vermittelten Aspekte an den jeweiligen Interessen ausgerichtet.
Die Estación de Vuelo Libre El Zarzalón gehört zum andalusischen Netz der Freiflugstationen. Sie liegt auf mehr als 600 Metern Höhe.
Anreise
Aus dem Süden ist Berja über die Provinzstraßen Al-6300 und Al-5300 erreichbar. Zusätzlich ist Berja von Süden über die Regionalstraße Adra–Berja erreichbar.
Von Osten führt die Regionalstraße El Ejido–Berja dorthin.
Die beiden Regionalstraßen haben direkten Anschluss an die Autovía del Mediterráneo.
Zu den weiteren Orten gehören Pechina, Alhama De Almería, Guazamara, Fondón, Carboneras, Lubrín, Purchena und Cóbdar.
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