Cóbdar: La Piedra, Altstadt und Río Los Molinos
Landschaft und Fluss
Cóbdar liegt in der Sierra de los Filabres und ist von Pinien umgeben. Unterhalb des markanten Hügels La Piedra aus hellem weißem Marmor liegt der Ort. Der Río Los Molinos durchquert Cóbdar.
La Piedra ist dabei nicht nur mit dem weißen Marmor des Hügels verbunden, sondern auch mit der dort entdeckten Höhle. Der Fluss Río Los Molinos bildet einen weiteren benannten Bestandteil des Ortes und kehrt bei der alten Eisenhütte La Herrería sowie beim beschriebenen Weg wieder.
Ortsbild und Geschichte
Las Morerías ist die Altstadt von Cóbdar. Zu ihr gehören verwinkelte Ecken, kleine arabisch geprägte Gassen und weiß getünchte Häuser in traditioneller Bauweise. Das Ortsbild bewahrt damit die Bezeichnung Las Morerías als Altstadt und die genannten Merkmale ihrer Bauweise.
Eine Höhle in La Piedra wurde 1959 von José Castillejo und Miguel Granero entdeckt. Beide Entdecker waren Einwohner von Cóbdar. In der Cueva del Castillico wurden Zeugnisse einer neolithischen Siedlung gefunden.
Zu den Funden aus der Cueva del Castillico gehören geschliffene Steinäxte, Schmuckgegenstände, Keramik und Marmorbänder. Diese Funde werden im Museo Arqueológico de Almería ausgestellt.
Die Verbindung von Fundort, Entdeckung und Ausstellung verteilt die Geschichte der Cueva del Castillico auf mehrere konkrete Bezugspunkte: Die Höhle liegt in La Piedra, ihre Entdeckung ist mit zwei Einwohnern von Cóbdar und dem Jahr 1959 verbunden, während die genannten Gegenstände im Museum in Almería zu sehen sind.
Zu den historischen und baulichen Zeugnissen gehört außerdem die Terna de Cóbdar. Sie steht für Architektur im Besitz des Adels, die öffentlichen Zwecken diente. La Herrería am Ufer des Río Los Molinos ist eine alte Eisenhütte. Sie stammt vermutlich aus dem späten 17. oder frühen 18. Jahrhundert.
Der Glockenturm der Iglesia de Santa María ist von verschiedenen Punkten in Cóbdar aus sichtbar. Das Lavadero Público de Cóbdar ist ein ethnologisches Kulturerbe, das an frühere Zeiten erinnert.
Damit sind im Ortsbild unterschiedliche Formen des überlieferten Bestands benannt: die Gassen und Häuser von Las Morerías, die Terna de Cóbdar, die frühere Eisenhütte, der sichtbare Glockenturm und das öffentliche Waschhaus. Jede Bezeichnung verweist auf ein eigenes Gebäude, einen Ortsteil oder ein Zeugnis früherer Nutzung.
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Weg am Río Los Molinos
Der Weg SL-A 016 Camino del río Los Molinos ist zu Fuß, mit dem Fahrrad und zu Pferd zugänglich. Wer ihn zu Fuß erkundet, folgt einem schattigen, kühlen Wald in Richtung Molino de la Palmera. Das Molino de la Palmera gilt als eines der größten.
Die Wegbeschreibung nennt damit drei mögliche Arten der Fortbewegung ausdrücklich: zu Fuß, mit dem Fahrrad und zu Pferd. Für den Verlauf zu Fuß ist der schattige, kühle Wald in Richtung Molino de la Palmera das beschriebene Wegstück. Der Name des Weges verbindet diese Strecke unmittelbar mit dem Río Los Molinos, der auch den Ort durchquert und an dessen Ufer La Herrería liegt.
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