Velefique: Sierra de Filabres, Festung und Wanderwege

File:Velefique.jpg File:Velefique.jpg Foto: Rosario García González via Wikimedia Commons, CC0

Velefique liegt an der Südseite der Sierra de Filabres, unterhalb eines Felsgrats, auf dem die Ruinen einer mittelalterlichen Festung erhalten sind.

Landschaft

Vom Kirchturm der Kirche Santa María de la Asunción öffnet sich der Blick über das Tal; links liegt der alte Siedlungskern Barrio de Triana, und rechts der Ortskern der Villa.

Der Mirador del Pedregal bietet einen der weitesten Panoramablicke der Provinz auf die Sierra Alhamilla, das Campo de Níjar, die Wüste von Tabernas, das Andarax-Tal, die Stadt Almería und das Alboran-Meer.

Der Abschnitt Senés–Velefique des GR-244 bietet Panoramablicke und abwechslungsreiche Flora.

Geschichte

Die mittelalterliche Burg beziehungsweise Festung, die Abu Ishaq zugeschrieben wird, überragt Velefique; bis zum 15. Jahrhundert wuchs die Siedlung innerhalb der ummauerten Anlage, bevor sie sich hangabwärts ausdehnte.

Die Alcazaba von Velefique wurde im 10. oder 11. Jahrhundert errichtet und hatte eine dauerhaft ansässige Bevölkerung.

Zu dieser Anlage gehörten zwei große Zisternen zur Speicherung von Wasser. Die Anlage bewahrt damit nicht nur ihre Umfassungsmauern, sondern auch Hinweise auf ihre frühere Nutzung: Die Zisternen dienten der Wasserspeicherung, während innerhalb der Mauern dauerhaft Menschen lebten.

Die Überreste der ehemaligen Moschee von Velefique sind auf dem heutigen Dorffriedhof am Fuß der Alcazaba erhalten.

Am Fuß der ehemaligen Alcazaba bewahrt das Poblado Febeire ein gutes Beispiel traditioneller Architektur aus Schiefer.

Kirche

Die Kirche Santa María de la Asunción in Velefique wurde im Jahr 1600 wiederaufgebaut.

Ihre Gestaltung weist gotische Spuren und kunstvolle Mudejar-Handwerkskunst auf.

Zu den Schätzen der Kirche gehören Darstellungen des heiligen Rochus und der Unbefleckten Empfängnis.

Unterwegs

Der Abschnitt Senés–Velefique des GR-244 ist eine 8 Kilometer lange lineare Wanderroute mit mittlerem Schwierigkeitsgrad und einer ungefähren Dauer von drei Stunden.

Größtenteils verläuft er über Pfade, Forstwege und Saumpfade durch eine Landschaft mit typischen Kulturen wie Oliven- und Mandelbäumen sowie viel Ginster.

Der Wanderweg GR-244 verläuft durch Velefique und führt bis zur Freifläche am städtischen Schwimmbad.

Der Wanderweg SL-A 47 trägt die Bezeichnung „Fuente de lo Alto“ und ist mit Velefique verknüpft. Der Name „Fuente de lo Alto“ ergänzt die Bezeichnung GR-244 um einen weiteren mit Velefique verknüpften Wanderweg im Wegesystem des Ortes.

Der Anstieg zum Alto de Velefique ist 13 Kilometer lang und verläuft ohne Unterbrechung mit Steigungen zwischen 7 und 9 Prozent, durchschnittlich 8 Prozent, bis auf 1.860 Meter Höhe.

Traditionen

Die Patronatsfeste zu Ehren des heiligen Rochus gelten als Mittelpunkt des religiösen und festlichen Lebens in Velefique; rund um die Pfarrkirche umfassen sie religiöse sowie volkstümliche Feiern.

Zur traditionellen Gastronomie von Velefique gehören Migas, Turrones, Tarvinas, Gurullos und Trigo.

Weitere Reiseziele: Guazamara, Huércal de Almería, Carboneras, El Saltador Bajo, El Campillo De Rodalquilar, Felix, Albox, Chirivel

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.

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