El Saltador Bajo – Archäologie, Naturraum und Bergbauspuren
El Saltador Bajo ist in Carboneras als archäologische Fundstätte aus der Kupferzeit ausgewiesen. Am linken Ufer der Rambla del Saltador liegt der Ortsteil El Saltador Bajo. Unter den Ortsteilen von El Saltador ist er der kompakteste und weist die meisten Häuser auf. Seine Lage an der Rambla verbindet den Siedlungskern mit den Uferflächen und den Landschaftsräumen des näheren Umfelds.
Natur
Die Rambla del Saltador gehört zum Naturraum des Naturparks Cabo de Gata-Níjar. El Saltador Bajo gehört zu den im Zonierungsgebiet des Naturparks Cabo de Gata-Níjar ausgewiesenen Siedlungskernen. El Saltador Bajo ist Teil von El Saltador, dem nördlichsten Siedlungskern des Naturparks Cabo de Gata-Níjar. El Saltador liegt in den Ausläufern der Sierra de Cabrera. Damit treffen am Ortsteil die Rambla, das Schutzgebiet und der Übergang zum Gebirgsraum unmittelbar aufeinander.
Kleine Quellen bewässerten früher die Anbauflächen am rechten Ufer der Rambla del Saltador. Viele dieser Flächen sind heute mit Olivenbäumen bepflanzt. Die beiden Uferseiten der Rambla sind dadurch mit unterschiedlichen Nutzungen verbunden: Auf der einen Seite liegt der Ortsteil, auf der anderen die früher bewässerten und heute teilweise von Olivenbäumen geprägten Anbauflächen.
Geschichte
Zu den historischen Lebensgrundlagen in El Saltador gehörte die Sammlung von Espartogras für die Faserindustrie. Landwirtschaft, Viehzucht und Bergbau gehörten ebenfalls zu diesen Lebensgrundlagen. Diese Aufzählung verweist auf mehrere Bereiche der Ortsgeschichte, die mit den Landschafts- und Bergbauspuren in der Umgebung verbunden sind.
In der Umgebung von El Saltador liegt El Cumbrero an der Rambla del Saltador. Dort befindet sich die Wassermühle Las Juntas, die auch den Namen Molino de Beatriz Ruíz trägt. Die Mühle wurde früher durch Wasser aus einer nahegelegenen Quelle betrieben, das über einen Kanal bis zum Mühlrad geleitet wurde. Ihre Lage an der Rambla und die frühere Wasserführung machen die Verbindung zwischen Gewässern und historischer Nutzung besonders anschaulich.
In der näheren Umgebung von El Saltador liegt am Barranco del Arto die heute aufgegebene Mine Peñas Negras. Dort sind Ruinen einiger Anlagen und die Mundlöcher der Stollen sichtbar.
In der näheren Umgebung der Mine Peñas Negras gibt es Limonit- und Hämatitaufschlüsse in triassischem Kalkstein. Einige Ruinen der Bergbauanlagen sind vom Barranco aus sichtbar, während der Zugang zu den Abbaugebieten über einen steilen Anstieg führt. Die sichtbaren Ruinen und die geologischen Aufschlüsse gehören damit zu unterschiedlichen Spuren derselben Bergbauumgebung.
Orientierung
Die Straße AL-6112 ermöglicht den direkten Zugang zum westlichen Teil von El Saltador Bajo. El Saltador ist von Carboneras aus direkt über die Straße AL-5105 erreichbar. Die beiden Straßenangaben unterscheiden den Zugang zum Ortsteil von der Verbindung aus Carboneras nach El Saltador.
Eine für den Autoverkehr zugängliche Hauptstraße in El Saltador Bajo verläuft von Westen nach Osten. Die Hauptstraße führt zur Plaza Tierno Galván. An der Plaza Tierno Galván befindet sich die örtliche Arztpraxis. Sport- und Kinderspielflächen an der Rambla sind über eine Treppe erreichbar. Die genannten Punkte verteilen sich damit zwischen der Hauptstraße, dem Platz und dem Bereich an der Rambla.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comWeitere Ziele
Weitere Ziele: Taberno, Antas, Canjáyar, Gérgal, Mojácar, María, Guazamara und Balerma.
Wandern und Feste
Für El Saltador Bajo ist ein als Entwurf bezeichneter Wanderweg dokumentiert. Eine Wanderroute durch ein Jagdrevier erfordert während der Jagdsaison besondere Vorsicht. In El Saltador werden Ende August örtliche Feste gefeiert.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.