Antas: Bronzezeit, Archäologie und Naturwege
Kultur
Lugarico Viejo ist ein als Bien de Interés Cultural geschütztes, befestigtes Siedlungsareal der Bronzezeit mit Hütten und Bestattungen.
El Argar und La Gerundia sind im Gemeindegebiet von Antas als Bien de Interés Cultural in der Kategorie archäologische Zone ausgewiesen. Das Centro de Interpretación de la Cultura Argárica, kurz CICA, vermittelt anhand einer musealen Sammlung, erläuternder Tafeln und Rekonstruktionen den Alltag der argarischen Gemeinschaften der Bronzezeit sowie deren fortgeschrittene Metallurgie, charakteristische Keramik, komplexe soziale Organisation und besonderen Bestattungspraktiken.
Das CICA kann selbstständig oder im Rahmen einer vorab reservierten Führung besichtigt werden. Zu den Besuchspaketen können eine Führung, ein Archäologie-Workshop und ein Workshop zum Mahlen von Getreide gehören. Das Centro de Interpretación de la Cultura Argárica befindet sich in der Calle Arrieros 2 in Antas; als Parkplatz wird die wenige Meter entfernte Straße Paseo del Huerto empfohlen.
Das Poblado Argárico de Antas rekonstruiert Wohnhäuser und Aspekte des Alltags der Gemeinschaften der Bronzezeit vor mehr als 4.000 Jahren, darunter Bestattungen und Werkstätten zum Mahlen von Getreide. Der Besuch des Poblado Argárico erfolgt mit vorheriger Reservierung und Führung und kann Teil einer gemeinsamen Führung mit dem CICA sein.
Geografische Einordnung
Cabezo María ist ein alter Vulkan, der einzige Vulkan im Levante almeriense, an dessen Hang sich eine archäologische Fundstätte befindet. Cabezo María ist im Gemeindegebiet von Antas (Almería) als archäologische Zone geschützt und umfasst Überreste von der Bronzezeit bis zur hispanomuslimischen Epoche.
Auf dem Gipfel der archäologischen Zone Cabezo María befindet sich die Ermita de la Virgen de la Cabeza. Geführte Besichtigungen des Cabezo María führen zu den archäologischen Überresten und behandeln außerdem die Vulkanologie des einzigen Vulkans im Levante almeriense sowie das mit dem Hügel verbundene immaterielle Kulturerbe.
Die archäologische Zone von El Argar und La Gerundia liegt am linken Ufer des Río Antas auf zwei unregelmäßig geformten Plateaus, die durch einen terrassierten, landwirtschaftlich genutzten Bereich voneinander getrennt sind.
Natur
Die fast 5,5 km lange Naturroute zwischen Cabezo María und La Huerta führt durch Las Cañadas und El Pilarico nahe dem Río Antas. Die Naturroute zwischen Los Mosquitos und Los Raimundos ist 2,8 km lang und wird in weniger als einer halben Stunde zurückgelegt.
Geschichte
Das Acueducto real, auch als „Complejo Hidráulico de El Real“ bekannt, wurde um 1915 errichtet und versorgte private Gärten sowie den örtlichen Wohnbereich mit Wasser.
Die Pfarrkirche von Antas, auch Iglesia de Santa Maria de la Cabeza genannt, wurde 1505 errichtet und zeichnet sich außen durch ihren Turm aus.
El Garcel ist eine Siedlung aus der frühen Kupferzeit mit Hütten, runden Feuerstellen, Silos und Schlacke aus der Kupferverhüttung; dort wurden außerdem die ältesten Olivensteine der Iberischen Halbinsel gefunden.
La Vieja wird in der Gemeinde an dem Tag gefeiert, an dem die Fastenzeit geteilt wird; dabei wird eine mit Süßigkeiten gefüllte Papierfigur mit Steinen zerbrochen.
Weitere Orte
Weitere Orte zur Erkundung: Líjar, Fernán Pérez, El Hijate, Villaricos, Garrucha, Taberno, La Cañada, Felix.
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