Líjar: Wanderwege, Türme und Ortsgeschichte

File:Bandera Líjar 2017.png File:Bandera Líjar 2017.png Foto: Juan Ángel Molina Diaz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In der Umgebung von Líjar verläuft der kurze Wanderweg PR-A-257; sieben lokale Wege gehören ebenfalls zu diesem Umfeld.

Der Ortskern selbst ist durch sein dichtes Gefüge aus Straßen, Gassen und historischen Bauwerken geprägt.

Kultur

Das Barrio del Castillo bewahrt ein von arabischem Erbe geprägtes Ortsbild. Enge Straßen und Gassen, einstöckige weiß getünchte Häuser und Corrales gehören zu diesem Ortsbild. Am höchsten gelegenen Teil des Ortes steht das Castillo de Líjar, ein steinernes, burgförmiges Gebäude aus dem 21. Jahrhundert. Im Castillo befinden sich ein Fremdenverkehrsbüro und ein Ausstellungsraum.

So liegen im Barrio del Castillo die schmalen Wege und die niedrigen, weiß getünchten Häuser dicht beieinander. Die Corrales ergänzen dieses Ortsbild als eigener Bestandteil der dörflichen Bebauung. Das Castillo setzt an der höchsten Stelle einen deutlich anderen, burgförmigen Akzent; Fremdenverkehrsbüro und Ausstellungsraum befinden sich in demselben Gebäude.

Die Iglesia de Santa María wurde zwischen 1530 und 1550 errichtet. Nach einer Überschwemmung Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie wiederaufgebaut. Der Wiederaufbau gab ihr die Form einer einschiffigen Kirche mit Holzdecke und zwei Türmen. Einer dieser Türme ist für die Kapelle San Blas bestimmt.

Ihre heutige Gestalt verweist deshalb sowohl auf die Errichtung im 16. Jahrhundert als auch auf den Wiederaufbau nach der Überschwemmung. Einschiffiger Bau, Holzdecke und die beiden Türme gehören zu diesem wiederaufgebauten Erscheinungsbild; einer der Türme ist der Kapelle San Blas bestimmt.

Geschichte

Die Atalaya de Líjar ist der Hauptturm der Gemeinde Líjar in Almería. Sie besteht aus gelbem Schiefer aus dem Tal. Ihr quadratischer Körper ist sieben Meter hoch. An ihrer Westspitze befindet sich ein elf Meter hoher zylindrischer Turm. Dieser Turm ist bis zum Wehrgang begehbar.

Der Wechsel vom sieben Meter hohen quadratischen Körper zum elf Meter hohen zylindrischen Turm an der Westspitze beschreibt die besondere Form der Atalaya. Auch das Material ist benannt: Der gelbe Schiefer stammt aus dem Tal. Der Wehrgang ist über den zylindrischen Turm begehbar.

Der Aussichtspunkt des Castillo de Líjar bietet Panoramablicke auf den Ort. Von dort reicht der Blick über die Vega von Líjar und einen Teil der umliegenden Sierra.

Die Aussicht umfasst damit mehrere Landschaftsebenen: den Ort selbst, die Vega von Líjar und einen Teil der umliegenden Sierra. Der Aussichtspunkt befindet sich am Castillo, das am höchsten gelegenen Teil von Líjar steht.

Zwischen Líjar und Frankreich wurde ein „Krieg“ ausgerufen. Er endete mit einem Friedensvertrag, der am 30. Oktober 1983 unterzeichnet wurde.

Feste und Küche

Zu den lokalen Festen in Líjar gehören die Fiestas Patronales de San Blas. Beim Fest zu San Antón um den 17. Januar werden gemeinschaftliche Feuer entzündet. In deren Glut werden Kartoffeln geröstet.

Die beiden Feste verbinden unterschiedliche örtliche Bezeichnungen und Traditionen: Die Fiestas Patronales tragen den Namen San Blas, während San Antón um den 17. Januar mit gemeinschaftlichen Feuern und in deren Glut gerösteten Kartoffeln verbunden ist.

Die traditionelle Küche von Líjar nutzt Erzeugnisse aus örtlichen Gärten und Viehställen. Typische Rezepte dieser Küche wurden in einem lokalen Kochbuch gesammelt.

Damit verweisen die Zutaten der traditionellen Küche sowohl auf die örtlichen Gärten als auch auf die Viehställe. Die typischen Rezepte sind in einem lokalen Kochbuch gesammelt und bilden dort einen eigenen schriftlichen Bezug zur Küche von Líjar.

Líjar ist über die Straße der Sierra de Macael erreichbar. An der Kreuzung von Chercos muss dafür die Abzweigung genommen werden.

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Weitere Reiseziele

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