Garrucha: Hafen, Geschichte und Strand
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Foto: INDALOMANIA via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Küste
Garrucha verbindet die Küste mit einer sichtbar maritimen Ortsgeschichte. Der Paseo del Malecón ist eine ungefähr einen Kilometer lange Uferpromenade. Seine Balustrade besteht aus weißem Macael-Marmor und lenkt den Blick auf den Fischereihafen. Dadurch liegen Promenade und Hafen in einem gemeinsamen örtlichen Zusammenhang, der sich auch in den weiteren Sehenswürdigkeiten und Festen wiederfindet.
Die Playa de Garrucha bietet nautische Vermietungen, einen Yachtclub, Duschen, einen Sportbereich und einen Kinderbereich. Der Strandabschnitt verbindet damit verschiedene konkret benannte Einrichtungen mit dem Küstenraum von Garrucha.
Weitere Orte entdecken Sie unter Huércal-Overa, Bayárcal, Beires, Gérgal, Los Gallardos, Arboleas, La Cañada und Purchena.
Geschichte und Bauwerke
Das Castillo de Jesús Nazareno wurde 1769 erbaut und ist eine Küstenverteidigungsfestung. Zu der Anlage gehört eine halbkreisförmige Artilleriebatterie, die zum Meer gerichtet ist. An den Flanken stehen zwei runde Türme. Die Anlage bewahrt damit mehrere klar erkennbare Elemente ihrer auf die Küste ausgerichteten Bauform.
Die Antigua Chimenea trägt den Namen Calvario. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts als pyramidenförmiger Schornstein der früheren Mineralhütten von Garrucha errichtet. Die Chimenea ist 72 Fuß hoch und verfügt heute über eine Fußgängerzone sowie einen Aussichtspunkt. Ihre heutige Gestaltung verbindet das historische Bauwerk mit einem öffentlich zugänglichen Bereich.
Die Iglesia de San Joaquín wurde 1861 eingeweiht und besitzt eine ungewöhnliche Fassade.
Maritime Kultur
Das Nautarum ist ein Interpretationszentrum für die maritime Welt und ihre Kultur im Castillo de Jesús Nazareno, dem Castillo de las Escobetas in Garrucha. Der Aussichtspunkt des Nautarum umfasst eine Windrose. Er vermittelt, wie sich Schiffe am Horizont anhand ihrer Silhouetten erkennen lassen.
Im Nautarum gibt es einen Raum zur Schifffahrt und Fischerei. Dieser Raum stellt die im Ort verwendeten Fanggeräte vor und präsentiert außerdem die am häufigsten gefangenen Fischarten. So umfasst die maritime Darstellung sowohl die Arbeit mit den Geräten als auch die Fänge, die für den Ort beschrieben sind.
Hafen, Gastronomie und Feste
In der Lonja und am Hafen von Garrucha werden täglich frischer Fisch und frische Meeresfrüchte versteigert. Die Boote aus Garrucha landen diese Fänge an. Die lokale Gastronomie von Garrucha ist besonders für ihre berühmte rote Garnele, die Gamba roja, bekannt. Hafenwirtschaft und Küche stehen damit im selben thematischen Zusammenhang wie die maritime Ausstellung und die Fischereigeschichte.
Beim Fest zu Ehren der Virgen del Carmen gibt es für die Teilnehmenden einen typischen Sardinenbraten in der Lonja. Das Fest umfasst außerdem eine maritime Prozession, bei der das Bildnis auf einem Boot mitgeführt wird.
Die traditionelle Noche de San Juan wird am 23. Juni gefeiert. Um Mitternacht gehen die Menschen am Strand ins Wasser und entzünden dabei ein Freudenfeuer.
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