Agua Amarga: Strand, Natur und Geschichte
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Foto: Gabriel Villena from Albacete, España via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Strand und Natur
Agua Amarga gehört zu den städtischen Stränden des Naturparks Cabo de Gata-Níjar.
Der Strand Playa de Agua Amarga ist 550 Meter lang und 30 Meter breit.
Er liegt fast vollständig im Ortskern und besitzt feinen goldfarbenen Sand sowie kristallklares Wasser.
Playa de Agua Amarga ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich und liegt zehn Gehminuten vom Parkplatz entfernt.
Wege
Die Vía Verde de Lucainena a Agua Amarga ist eine lineare Strecke mit 6,5 Kilometern Länge pro Richtung, einer geschätzten Gehzeit von 2 Stunden und 30 Minuten pro Richtung und niedrigem Schwierigkeitsgrad.
Sie nutzt die frühere Bahnstrecke des Bergbauzuges als Weg zum Wandern und Radfahren.
Die Vía Verde de Lucainena a Agua Amarga führt durch Steppen, Ramblas und Cortijadas und bietet Ausblicke auf die Küste.
Am Beginn der Vía Verde de Lucainena a Agua Amarga gibt es einen Parkplatz mit 12 Stellplätzen; neben dem Mineralverladehafen befindet sich ein weiterer Parkplatz mit mehr als 30 Stellplätzen.
Der Weg S13 San Pedro–El Plomo–Agua Amarga verläuft an einer schroffen Küste vulkanischen Ursprungs mit Klippen, Schluchten und Buchten.
Er ist ein 11,1 Kilometer langer linearer Weg mit einer geschätzten Gehzeit von 4 Stunden und 30 Minuten sowie mittlerem bis hohem Schwierigkeitsgrad.
Eine Bucht entlang des Weges ist von zwei durch die Meereswirkung erodierten Kalksteinformationen eingerahmt; sie hat 150 Meter goldfarbenen Sand und kristallklares Wasser sowie Ausblicke auf den Mineralverladekai und Mesa Roldán mit seinem Turm.
Geschichte
Am Strand von Agua Amarga befinden sich die Überreste von Gebäuden, die zum Mineralverladekai gehörten.
Der Betrieb des Mineralverladekais dauerte vom späten 19. Jahrhundert bis 1942.
In diesem Jahr lief mit der „Bartolo“ das letzte Frachtschiff aus.
Die Überreste des Mineralverladekais wurden 2003 durch eine kollektive allgemeine Eintragung der Consejería de Cultura in den Allgemeinen Katalog des andalusischen historischen Kulturerbes aufgenommen.
Die Bahnstrecke von Lucainena de las Torres nach Agua Amarga endete in Agua Amarga.
Die frühesten historischen Bezüge zu Agua Amarga werden der Nasridenzeit zugeordnet; der Ort soll damals ein muslimischer, „Chavala“ genannter Ankerplatz im Bezirk Pechina gewesen sein.
Kultur
Der Freiluft-Malworkshop „Los paisajes de Agua Amarga“ fand bereits zum dritten Mal statt; Künstler arbeiteten an verschiedenen Stellen am Strand und im Ortszentrum.
Die „Noche en Blanco“ von Agua Amarga ist eine wiederkehrende Veranstaltung und fand bereits zum neunten Mal statt.
Orientierung
In Agua Amarga gibt es einen kommunalen Touristeninformationspunkt mit der Kennung PIT-AL-00006.
Weitere Ziele finden Sie hier: Cantoria, El Campillo De Rodalquilar, Berja, Las Norias, Alcolea, La Cañada, Tonosa und Pulpí.
Am Ende des Weges S13 San Pedro–El Plomo–Agua Amarga sind Plätze ausgewiesen; auch in der Cala del Plomo sind Plätze ausgewiesen.
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