Tonosa: Candelaria, Ermita und Sierra-Routen
Kultur und Geschichte
Tonosa ist mit der Ermita de Santa Bárbara verbunden, die aus dem Jahr 1728 stammt. Die Jahreszahl 1728 markiert den historischen Bezug des Bauwerks und gibt seiner Geschichte einen genau datierten Rahmen.
Die Asociación Cultural de Tonosa restaurierte die Ermita de Tonosa durch die Sanierung und Instandsetzung ihrer Außenmauern. Die Arbeiten bezogen sich damit auf den äußeren Baubestand der Ermita. Gerade die Außenmauern bilden den konkret benannten Teil des Bauwerks, an dem die Restaurierung ansetzte.
Die Ermita de Tonosa befindet sich bei der Fuente del Pino am Fuß der Sierra in Richtung Vélez. Der benannte Quellort, der Fuß des Gebirges und die Richtung Vélez gehören zu ihrer räumlichen Lage. Diese drei Ortsangaben beschreiben den Standort aus unterschiedlichen Blickwinkeln: über den Quellort, die Gebirgslage und die genannte Richtung.
In Tonosa gibt es außerdem ein großflächiges Gebiet mit mittelalterlichen Keramikresten. Die Ortsgeschichte umfasst damit neben dem historischen Bauwerk auch eine archäologische Spur aus dem Mittelalter. Das Keramikgebiet ist als großflächiger Bereich beschrieben und ergänzt den Bezug zur Ermita um einen weiteren konkreten historischen Ortsbezug.
Feste und Musik
Das Fest der Candelaria ist in Tonosa mit dem 2. Februar verbunden. Dieser einzelne Kalendertag steht für den Termin der örtlichen Feierlichkeiten. Der Festtermin gehört damit ebenso zur überlieferten örtlichen Tradition wie der festgelegte Ort der Feierlichkeiten.
Während der Feierlichkeiten zur Virgen de la Candelaria wird der Platz an der Parroquia de Tonosa für traditionelle Tänze genutzt. Der Platz an der Pfarrkirche bildet damit den genannten Festort. Die Feier, ihr Platz an der Parroquia und die traditionellen Tänze sind in dieser Überlieferung unmittelbar miteinander verbunden.
Domingo Quiles Ramal ist Gitarrist und Mayordomo der Ermita de Tonosa. Seine musikalische Funktion und sein Amt an der Ermita verbinden persönliche Musikpraxis und örtliche Festtradition. Genannt sind dabei sowohl das Instrument als auch die besondere Bezeichnung seines Amtes.
Wandern und Radfahren
Die Wanderroute „Tonosa – Sierra de las Estancias“ beginnt in Tonosa. Im vollständigen Routennamen stehen der Ausgangsort und die Sierra de las Estancias gemeinsam nebeneinander. Tonosa ist in dieser Bezeichnung ausdrücklich als Startpunkt der Wanderroute genannt.
Über Tonosa führt die Radroute „Águilas–Vélez-Rubio–Lorca“. Neben Tonosa nennt der Routentitel auch Águilas, Vélez-Rubio und Lorca. Die Radverbindung ist dadurch über ihren vollständigen Namen mit mehreren Orten und zugleich mit Tonosa verknüpft.
Der Camino de Tonosa verläuft zwischen der AL-8102 und der A-327. Die beiden Straßennamen markieren die genannten Bezugspunkte des Wegverlaufs. Damit sind für diesen Camino nicht nur sein Name, sondern auch die beiden Straßen als räumliche Bezugspunkte festgehalten.
Für einen Aufenthalt in Tonosa kann eine Ferienwohnung als Unterkunftsform in die persönliche Reiseplanung einbezogen werden. So bleibt die Unterkunftsentscheidung vom beschriebenen Orts- und Routenangebot getrennt.
Weitere Orte
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