Cuevas Del Almanzora – Burgen, Museen und Küste

File:Museo Arqueológico Municipal de Cuevas del Almanzora 010.jpg File:Museo Arqueológico Municipal de Cuevas del Almanzora 010.jpg Foto: Ismael Olea via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Kultur und Geschichte

Im Castillo del Marqués de los Vélez befindet sich das Museo de Arte Contemporáneo A.M.C. Der Palast innerhalb des Castillo wurde zwischen 1517 und 1520 errichtet und verbindet eine militärische Festung mit einer herrschaftlichen Residenz. Das Castillo del Marqués de Los Vélez, auch Castillo de Cuevas del Almanzora genannt, entstand nach der christlichen Eroberung des Königreichs Granada als befestigte Anlage.

Das Museo de Arte Contemporáneo Antonio Manuel Campoy umfasst mehr als 600 Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen, darunter Werke von Pablo Ruiz Picasso, Jesús de Perceval, Pedro Bueno, Tapies und Joan Miró. Das Museo Arqueológico de Cuevas del Almanzora zeigt Funde und Materialien aus Fundstätten der Gemeinde, mit besonderem Schwerpunkt auf der Bronzezeit, der argarischen Kultur, Baria und der phönizisch-römischen Epoche. Dazu bietet das Museo Arqueológico kommentierte Führungen an, die an alle Besuchergruppen angepasst sind.

Das Cueva Museo stellt die Lebensweise der Höhlenbewohner bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als ethnografische Interpretation des lokalen Kulturerbes dar und zeigt dazu bedeutende Gebrauchsgegenstände und Arbeitsgeräte. Die Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación ist als historisch-künstlerisches Monument und als BIC geschützt; sie wurde im 16. Jahrhundert an der Stelle einer früheren arabischen Moschee errichtet.

Die argarische Siedlung Fuente Álamo datiert ungefähr von 2200 bis 1600 v. Chr. und wurde 1996 als Kulturgut von besonderem Interesse, Bien de Interés Cultural, in der Kategorie Archäologische Zone eingestuft. Die Semana Santa von Cuevas del Almanzora wurde 2003 zum Fest von touristischem Interesse in Andalusien erklärt und umfasst die traditionelle lebende Darstellung La Judea.

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Weitere Ziele

Weiterführendes Ziel: Pozo Del Esparto.

Weitere Ziele: Láujar De Andarax, Nijar, La Envía, Vera, Lucainena De Las Torres, Tonosa und Llano de Los Olleres.

Wege und Küste

Die Ruta de los Reforestadores ist ein homologierter touristischer Wanderweg mit einer Länge von 12 Kilometern, einer angegebenen Dauer von 150 Minuten und niedrigem Schwierigkeitsgrad. Entlang der Küste von Villaricos führt ein Küstenweg zu den Überresten der Fundiciones de la Costa de Villaricos mit Erzwaschanlagen, Lagerhäusern, Öfen, Schornsteinen, kleinen Viadukten, Trichtern, Anlegestellen und einer Kapelle.

Der Playazo Villaricos ist ein Sand- und Felsstrand mit dunklen, auf die Bergbauvergangenheit hinweisenden Felsen. Er liegt neben der Burg, bietet einen leicht zugänglichen Zugang für Menschen mit Behinderungen und Parkplätze und wurde mit der Blauen Flagge ausgezeichnet.

Das Castillo de Villaricos, auch Torre de Cristal genannt, wurde Anfang der 1990er Jahre von der Gemeinde Cuevas del Almanzora erworben und anschließend als Touristeninformation und Ausstellungssaal saniert.

Wasser und Meeresraum

Am Stausee von Cuevas del Almanzora bietet der Lunar Cable Park Wassersportmöglichkeiten wie Wakeboard, Kajak und AquaGlide an; dort befindet sich außerdem die einzige Cable-Ski-Anlage der Provinz Almería.

Von Villaricos aus führen Aktivitäten zu den Unterwassergründen mit Seegraswiesen, ausgedehnten Bereichen orangefarbener Korallen, Seeanemonen und verschiedenen Algenarten. In der phönizischen Nekropole von Villaricos können fünf der 15 in Spanien noch erhaltenen Hypogäen besichtigt werden; dabei handelt es sich um in den Fels gehauene Gräber wohlhabender Familien.

Architektur

Der Palacete de Don Torcuato Soler Bolea gilt als herausragendes Beispiel bürgerlicher Wohnarchitektur des 19. Jahrhunderts und umfasst drei Geschosse. Hervorzuheben sind die Säulen am Haupteingang, die geflochtenen Gitter der Fensteröffnungen im ersten Obergeschoss und der durchgehende Balkon im zweiten Obergeschoss.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.