Alcontar: Wandern, Geschichte und Berglandschaften

File:Alcontar fuente.jpg File:Alcontar fuente.jpg Foto: MdeVicente via Wikimedia Commons, CC0

Alcóntar liegt an der Nordseite der Sierra de los Filabres und an der Grenze zur Provinz Granada.

Landschaft

Die Landschaft von Alcóntar verbindet die Aridität von Hügeln, Bergen und Trockenfeldern mit bewässerten Gartenbauflächen nahe dem Río Almanzora. Der Río Almanzora entspringt im Gemeindegebiet von Alcóntar.

Der PR-A 404 bietet Ausblicke auf die Sierra de Castril, das Valle del Almanzora, die Sierra de Baza und Calar Alto; in seinem oberen Abschnitt stehen große, jahrhundertealte Steineichen.

Der PR-A 358 verläuft bis zur Provinzgrenze zwischen Almería und Granada und bietet im Paraje de Los Rincones Ausblicke auf die Sierra de Baza und die Ebenen von Hijate.

Wandern

Der Wanderweg PR-A 12 beginnt am alten Waschhaus von Alcóntar und führt entlang des Flussbetts des Río Sauco durch verschiedene ländliche Weiler.

Als 20 Kilometer lange Rundroute weist der PR-A 12 eine mittlere bis hohe Schwierigkeit auf und wird für Herbst, Winter und Frühjahr empfohlen.

Von diesem Weg aus sind die Ruinen der Molino de Las Mesas zu sehen; außerdem führt die Route zu einer verlassenen Kapelle der Virgen del Rosario.

Der PR-A 358 ist eine lineare Strecke von 17,7 Kilometern mit mittlerem Schwierigkeitsgrad; die geschätzte Dauer beträgt 5,5 Stunden, und er ist ganzjährig begehbar.

Der Wanderweg von Alcóntar nach Hijate, PR-A 72, beginnt an der Plaza de la Constitución in Alcóntar und führt zu den Häusern von Los Blánquez.

Auf seinem Verlauf erreicht der PR-A 72 die Vía Verde; nach dem Verlassen der Vía Verde kurz vor einer hohen Brücke führt der Weg zur Torre del Ramil.

Der PR-A 72 ist mit einer Länge von 16,1 Kilometern und der Jahresangabe 2008 angegeben; für Februar 2019 ist eine Wartung vermerkt.

Geschichte

Die historische Überlieferung von Alcóntar verbindet die Besiedlung im 16. Jahrhundert mit den Rittern von Don Juan de Austria und bewahrt ein mündlich überliefertes Gedicht über die Einnahme des Ortes durch dessen Truppen.

Die Pfarrkirche von Alcóntar wurde 1820 erbaut; in ihrem Inneren befindet sich ein besonders realistisch gestalteter Christus.

Die Torre de los Moros–Torre del Ramil wurde in der Nasridenzeit als Turm zur Überwachung, Verteidigung und Warnung der benachbarten Siedlungen errichtet. Im Gemeindegebiet von Hijate wurde sie als Aussichtspunkt wiederhergestellt.

Kulinarisches

Zu den gastronomischen Traditionen von Alcóntar und Hijate gehören Migas, Fritá de conejo, Gurullos sowie frittierte Ringe, Weinringe und Ringe mit Aguardiente.

Zu den typischen Spezialitäten der Gegend um Alcóntar und Hijate zählen außerdem Hornazos, Quittenpaste, Feigenmarmelade und Mistela.

Weitere Orte: Cantoria, Aguadulce, Velefique, San Isidro de Níjar, El Ejido, Tabernas, Canjáyar, Uleila Del Campo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.

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