Félix entdecken: Geschichte, Bauwerke und Feste

File:Felix Andalucia.jpg File:Felix Andalucia.jpg Foto: Dominique Sanchez via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Die Ursprünge von Félix reichen bis in die muslimische Epoche zurück. Im 11. Jahrhundert erscheint Félix in der muslimischen Literatur unter dem Namen Sant Afliy. Das Castillo de Félix stammt aus dem 11. Jahrhundert. Es ist eine arabische Festung aus Stampflehm. Das Castillo de Félix befindet sich auf einem Aussichtspunkt. Von diesem Aussichtspunkt aus lässt sich eine Landschaft vom Cabo de Gata bis zum Poniente almeriense überblicken.

Geschichte

Die Kirche der Encarnación wurde im 16. Jahrhundert über einer früheren Moschee errichtet. Ihre Architektur umfasst arabische, Mudéjar- und barocke Elemente. Die Iglesia Fortaleza de la Encarnación in Félix ist als Bien de Interés Cultural deklariert. Die Ermita de Félix hat einen quadratischen Grundriss. Eine imposante Kuppel krönt das Bauwerk. Die Ermita gilt als bedeutendes Zeugnis des arabischen und muslimischen Erbes in der Region.

In der Encarnación treffen damit die Erinnerung an die frühere Moschee und die späteren architektonischen Elemente unmittelbar in einem Bauwerk zusammen. Auch die Ermita bewahrt mit ihrem Grundriss und der Kuppel eine eigenständige bauliche Form. Beide Gebäude stehen für unterschiedliche Ausprägungen des historischen Erbes von Félix.

Bauwerke

Im geografischen Umfeld von Félix befindet sich das Acueducto de los 20 Ojos. Das erhaltene Bauwerk ist ein Aquädukt römischen Typs. Es ist 40 Meter lang und 10 Meter hoch. Der Name des Acueducto de los 20 Ojos bezieht sich auf die Zahl seiner Öffnungen. Der Molino in Félix ist ein Turm aus Mauerwerk. Seine Form ist tronkokegelförmig. Früher war der Molino eine Windmühle zum Mahlen von Weizen. Die Arcos del Barranquillo könnten arabischen Ursprungs sein.

Am Aquädukt gehören die erhaltene Substanz, der römische Bautyp und die Maße von 40 Metern Länge und 10 Metern Höhe zu seiner Beschreibung. Der Molino ergänzt dieses Bild um ein Bauwerk aus Mauerwerk, dessen frühere Nutzung ausdrücklich mit dem Mahlen von Weizen verbunden ist. Bei den Arcos del Barranquillo bleibt der arabische Ursprung eine Möglichkeit.

Landschaft

Gegenüber dem Ort Félix liegt der Cerro de la Matanza. Seinen Namen verdankt der Cerro einem Ereignis während der Moriskenrevolution von 1568.

Die geografische Beziehung zum Ort und der historische Namensbezug gehören hier zusammen: Der Cerro liegt Félix gegenüber, während seine Bezeichnung auf ein Ereignis aus der Zeit der Moriskenrevolution zurückgeht.

Feste

Zu den Fiestas de San Roque in Félix gehören Prozessionen mit den Bildern von San Roque und der Virgen de la Asunción. Am 17. August enden die Fiestas de San Roque mit der Verleihung von Trophäen an die Gewinner der Sportwettbewerbe und mit dem toro de fuego.

Der Festablauf umfasst somit sowohl die Prozessionen mit den beiden Bildern als auch den abschließenden Termin am 17. August. Zu diesem Ende gehören die Trophäen für die Gewinner der Sportwettbewerbe und der toro de fuego.

Weitere Ziele finden Sie hier: Arboleas, Agua Amarga, Los Gallardos, Tonosa, Las Hortichuelas, Huércal-Overa, Láujar De Andarax, Nijar.

Kulinarisches

Eine alte Wintermahlzeit aus Félix wird aus einem festen Teig zubereitet. Der Teig wird mit einem Nudelholz ausgerollt. Anschließend wird er in kleine Stücke oder Streifen geschnitten. Wegen ihrer aufwendigen Zubereitung ist die Mahlzeit beinahe außer Gebrauch.

Die Speise ist durch die Abfolge ihrer Zubereitung klar gekennzeichnet: Auf den festen Teig folgt das Ausrollen mit dem Nudelholz, danach das Schneiden in kleine Stücke oder Streifen. Gerade dieser Arbeitsaufwand erklärt, weshalb sie beinahe außer Gebrauch ist.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.

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