Hotel Los Escullos buchen – Kultur und Küste in Almería
File:Castillo de San Felipe (Los Escullos) - Patio.jpg
Foto: Triedros via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Technikgeschichte am Hafen
Almería zeigt seine Geschichte nicht nur in repräsentativen Bauwerken, sondern auch in technischen Spuren am Hafen. Der Cable Inglés wurde zwischen 1902 und 1904 errichtet, um den Seeexport von Eisenerz aus Alquife über den Hafen von Almería zu ermöglichen. Seit 1998 ist der Cable Inglés als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument wegen seines technischen und historischen Werts geschützt. Bauzeit, Funktion und Schutzstatus verbinden sich hier zu einem konkreten Einblick in die industrielle Vergangenheit der Stadt.
Die Alcazaba über der Medina
Auf einem Hügel liegt die Alcazaba und überragt den ursprünglichen Stadtkern von Almería, die Medina. Errichtet wurde sie auf Veranlassung von Abderrahmán III. im 10. Jahrhundert nach der Gründung der Stadt. Ihre Anlage besteht aus drei Bereichen: zwei muslimischen Anlagen und einem abschließenden christlichen Bereich. Dieser wurde nach der Eroberung der Stadt durch die Katholischen Könige im Jahr 1489 errichtet. Die Alcazaba macht dadurch mehrere historische Schichten an einem einzigen Bauensemble sichtbar.
Fotografie und sakrale Architektur
Das Centro Andaluz de la Fotografía bietet ein dauerhaftes interdisziplinäres Fotografieprogramm mit Ausstellungen, Workshops, Veranstaltungen, Publikationen und weiteren Aktivitäten. Der Standort des Centro Andaluz de la Fotografía in Almería befindet sich im ehemaligen Liceo im historischen Zentrum der Stadt.
Auch die Kathedrale von Almería verbindet mehrere Funktionen. Sie ist eine Festungskathedrale, die sowohl dem Gottesdienst als auch dem Schutz der Bevölkerung vor Angriffen von Berberpiraten diente. Ihr Kreuzgang ist neoklassizistisch und stammt aus dem späten 18. Jahrhundert. Für die Betrachtung des Bauwerks lohnt sich daher der Blick auf religiöse Gestaltung ebenso wie auf seine militärische Aufgabe und die spätere architektonische Epoche.
Strand, Hafenerbe und unterirdische Galerien
Die Playa de Almería (urbana) ist ein etwa drei Kilometer langer Sandstrand in Almería. Einen weiteren Bezug zum Meer bildet das historische Hafenerbe von Almería, das 2023 als Promenade und Aussichtspunkt am Meer für die Öffentlichkeit geöffnet wurde. Die ungefähre Strandlänge bietet zugleich eine klare Größenordnung für die Planung eines Strand- oder Spaziergangsabschnitts.
Unter der Stadt liegen die unterirdischen Galerien. Sie sind 4,5 Kilometer lang und befinden sich in neun Metern Tiefe. Länge und Tiefe können bei der zeitlichen Planung eines eigenen Abschnitts unter der Stadt berücksichtigt werden. Zusammen mit dem Cable Inglés, der Alcazaba und der Kathedrale eröffnet Almería damit auch eine Perspektive unterhalb des heutigen Stadtbilds: Industriegeschichte, Festungsarchitektur und unterirdische Räume gehören zu unterschiedlichen, klar unterscheidbaren Teilen des kulturellen Profils.
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