Zum Inhalt

Cerro Muriano: Bergbaugeschichte und Kulturerbe

Unterkünfte in Cerro Muriano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Kultur und Bergbaugeschichte

In Cerro Muriano ist die Zona Minera de Cerro Muriano als Bien de Interés Cultural mit der Typologie Sitio Histórico geschützt.

Der geschützte Bereich umfasst 21 Kulturerbegebiete, die auf die Gemeinden Córdoba und Obejo verteilt sind.

Das Erzgangnetz der Zona Minera umfasst mehr als 100 Gänge, darunter 17 oberirdisch ausstreichende Gänge.

Der Ursprung des Bergbaus in Cerro Muriano reicht bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. in die Kupfersteinzeit zurück.

Die Kulturroute „La minería en Sierra Morena: Cerro Muriano (Córdoba)“ führt durch verschiedene Punkte der Zona Minera de Cerro Muriano, die sich über die Gemeindegebiete von Obejo und Córdoba erstreckt, und vermittelt deren Bergbaugeschichte.

Die archäologischen Zeugnisse verteilen sich dabei auf mehrere konkrete Orte: Römische Materialien wurden am Cerro de la Coja geborgen, während der rekonstruierte republikanische Ofen auf die Ausgrabungsstätte Los Pinares in Cerro Muriano zurückgeht.

Auch die zeitliche Spanne der Bergbaugeschichte bleibt an einzelnen Anlagen ablesbar. Die Mina de Quitapellejos steht für einen Abbau, der zwischen Kupfersteinzeit und später Bronzezeit betrieben und anschließend aufgegeben wurde.

Museo del Cobre

Das Museo del Cobre befindet sich im Ortsteil Cerro Muriano in einem ehemaligen Kasernengebäude der Guardia Civil.

Es verfügt über drei Ausstellungsräume.

Im dritten Raum des Museo del Cobre werden römische Materialien gezeigt, die bei Ausgrabungen am Cerro de la Coja geborgen wurden.

Auf dem Außengelände des Museo del Cobre befindet sich die Rekonstruktion eines republikanischen römischen Ofens, der an der Ausgrabungsstätte Los Pinares in Cerro Muriano ausgegraben wurde.

Damit umfasst das Museum sowohl die Präsentation geborgener römischer Materialien als auch die Rekonstruktion eines römischen Ofens auf dem Außengelände.

Landschaft und Bergbau

Die Piedra Horadada ist ein Quarzriff mit Ausblühungen von Malachit und Azurit im Inneren.

Sie ist ein landschaftliches Wahrzeichen von Cerro Muriano.

Die Mina de Quitapellejos ist das einzige Bergwerk der Zona Minera de Cerro Muriano.

Ausgebeutet und aufgegeben wurde sie zwischen der Kupfersteinzeit und der späten Bronzezeit.

Der Minenschacht Pozo de mina San Rafael war der Hauptschacht des Abbaus von Kupfererz.

Er erreichte eine Tiefe von 470 Metern.

Mit der Mina de Quitapellejos und dem Pozo de mina San Rafael sind dabei sowohl ein einzelnes Bergwerk als auch der Hauptschacht des Kupfererzabbaus benannt.

Erhaltene Anlagen und Aussichtspunkt

In Cerro Muriano ist ein Bahnhof aus dem frühen 20. Jahrhundert erhalten.

Zu den zugehörigen Eisenbahnanlagen der Strecke Córdoba–Belmez zählen ein Bahnhofsgebäude, ein Wohnhaus für Eisenbahner, eine Gleiswaage und Bahnsteige.

Der Mirador del Cerro de la Coja verfügt über einen gepflasterten astronomischen Aussichtspunkt.

Dort gibt es Informationen zum Astrotourismus.

Elemente erläutern astronomische Phänomene.

Die der heiligen Barbara gewidmete Pfarrkirche wurde am 12. Februar 1916 errichtet.

Am 16. Juli 1917 nahm sie offiziell ihren Betrieb auf.

Zum erhaltenen Ortsbild gehören damit neben dem Bahnhof und seinen Eisenbahnanlagen auch ein Aussichtspunkt mit astronomischer Ausrichtung sowie die 1916 errichtete Pfarrkirche.

Weitere Ortsseiten

Wenn Sie neben Cerro Muriano weitere Ortsseiten ansehen möchten, finden Sie hier die Seiten von La Paz, El Tarajal, Fernán-Núñez, Lucena, Córdoba, Benamejí, Puente Genil und Villanueva De Córdoba.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cordoba.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
Anzeige