Villanueva del Rey: Sierra Morena und Kulturerbe
Unterkünfte in Villanueva Del Rey
Villanueva del Rey liegt in der Sierra Morena, und zwar im zentralen Bereich des Valle del Guadiato. Diese geografische Einordnung verbindet den Ort mit einem Landschaftsraum, dessen natürliche und archäologische Zeugnisse im weiteren Verlauf sichtbar werden.
Natur
Die natürliche Umgebung von Villanueva del Rey umfasst Wälder aus Steineichen, Wacholdern, Pinien und Sträuchern. Zur natürlichen Umgebung gehört außerdem die sehr seltene Pyrenäen-Eiche, roble melojo. In den Naturräumen finden sich geschützte Habichtsadler und Uhus sowie Wildkatzen, Fischotter und Hirsche. So stehen verschiedene Baum- und Strauchbestände neben einer Tierwelt, zu der sowohl Greifvögel und Eulen als auch Säugetiere gehören.
Geschichte
Die megalithischen Gräber in der Mina de Don Juan (Puertocacho) stammen aus der Kupferzeit. Ihre Entstehungszeit wird ungefähr in den Zeitraum von 2500 bis 2000 v. Chr. eingeordnet. Die archäologische Fundstätte Cerro del Ermitaño stammt aus der voll entwickelten Kupferzeit. Die archäologische Fundstätte Cerro de Los Castillejos weist zyklopisches Mauerwerk und castreñische Überreste auf. Traditionell werden auf dem Cerro de los Castillejos die Überreste einer ehemaligen mittelalterlichen Burg verortet. Damit stehen an den genannten Orten megalithische Gräber, Fundstätten der Kupferzeit und bauliche Überreste aus späterer Zeit nebeneinander.
Baukultur
Das Pósito de Villanueva del Rey wurde nur wenig verändert. Sein heutiges Erscheinungsbild ähnelt daher stark dem ursprünglichen. Es entspricht dem einfachsten Modell eines Pósito mit parallelen Schiffen und Arkaden und umfasst zwei Schiffe. Pósito-Gebäude dieser Art lassen sich damit sowohl über ihre historische Form als auch über die erhaltene Raumaufteilung beschreiben. Das Pósito gehört zu einer Gruppe von Pósito-Gebäuden in der Provinz Córdoba. Diesen Gebäuden werden bedeutende historische, künstlerische und ethnologische Werte zugeschrieben. Die Pósito-Gebäude wurden als Kulturgüter allgemeiner Katalogisierung eingetragen. Die Iglesia de la Inmaculada Concepción wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Im 18. Jahrhundert wurde sie umgebaut. An der Kirche lässt sich dadurch eine Baugeschichte mit einer Errichtung im 16. und einem Umbau im 18. Jahrhundert ablesen.
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Wandern
Die Ruta del Mirador y la Dehesa ist ein 9,06 Kilometer langer Rundweg. Ihr Schwierigkeitsgrad ist niedrig. Die Route beginnt am Erholungsgebiet Dehesa Boyal und endet dort auch. Von Córdoba aus ist der Ausgangspunkt über die N-432 in Richtung Badajoz erreichbar. Zur Verbindung gehören außerdem die Ausfahrt 208 und die CO-5401.
Feste
Die örtliche Feier Trasiega del vino war über sieben Jahrhunderte hinweg ein zentraler Bestandteil des Lebens im Ort. Die Feria de Santiago Apóstol wird im August zu Ehren des Schutzpatrons des Ortes gefeiert. Die beiden Festangaben verbinden eine über sieben Jahrhunderte reichende örtliche Tradition mit einem jährlich im August gefeierten Patronatsfest.
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