Dúrcal entdecken

File:Spain - Durcal - the bridge - 51714053573.jpg File:Spain - Durcal - the bridge - 51714053573.jpg Foto: Mike Finn via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Kultur und Bauwerke

Die Puente de Lata gilt als eines der repräsentativsten spanischen Bauwerke aus der Epoche der Metallbrücken. Heute ist sie ausschließlich für Fußgänger zugänglich. Von ihr bietet sich ein Panoramablick über das tiefe Tal des Flusses Dúrcal.

Die Pfarrkirche Inmaculada Concepción ist ein solides, elegantes Bauwerk aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Während des Aufstands der Morisken wurde sie teilweise zerstört. Außen zeichnet sich die Kirche durch einen schlanken Ziegelturm und eine schlichte Fassade aus. Deren Rundbogen wird von Pilastern getragen.

Geschichte

Das Castillo de Dúrcal, auch „Penón de los Moros“ genannt, ist ein antikes kleines Kastell. Das Kastell stammt wahrscheinlich aus der Zeit vor der Nasridenzeit. Von seiner Anlage sind die Ecke eines Turms und zwei Zisternen erhalten. Mehrere Galeriedurchgänge reichen bis zum Fluss und tragen die Bezeichnung „túneles moros“.

Das Fuerte de Márgena ist eine Verteidigungsanlage aus der Nasridenzeit und ein Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert. Erhalten ist von ihm nur ein rechteckiger, nahezu quadratischer Turm. Zwei miteinander verbundene Mauern sind noch ungefähr 7 Meter hoch.

Die Fábrica San José wurde 1907 im neomudéjarischen Stil als Fabrik für Öl und Oliventrester errichtet. Sie ist die einzige noch erhaltene von drei Ölfabriken, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Dúrcal bestanden.

Die Puente Antiguo trägt auch den Namen „Roman Bridge“. Sie wurde wahrscheinlich in andalusischer Zeit errichtet. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts diente sie als wichtigste Überquerung des Flusses. Restauriert wurde sie von den Schülerinnen und Schülern der Escuela Taller Dúrcal II.

Wandern und Wasser

Die Route Los Bolos ist eine lineare Wanderung mit Hin- und Rückweg. Sie dauert ungefähr drei Stunden und ist etwa 6,5 Kilometer lang. Ihr Schwierigkeitsgrad ist mittel. Abschnittsweise verläuft sie im Fluss Dúrcal und endet an einem Wasserfall.

Die Baños de Urquízar und Vacamía sind Quellen mit Heil- und Thermalwasser. Das Wasser wird zum Baden und Trinken genutzt. Das Wasser von Urquízar wurde im November 1990 als Mineralwasser und 2006 als Thermalwasser anerkannt.

Bei Urquizar I speist die Quellenanlage Baño Chico zwei flache künstliche Becken. Diese Becken sind knapp 2 Meter lang und 1,5 Meter breit. Das Baño Grande bei Vacamía ist ein etwa 6 Meter langes, 3 Meter breites und ungefähr 1 Meter tiefes Becken.

Weitere Orte

Weitere Orte: Atarfe, El Varadero, Orce, Cijuela, Lentegí, Pinos Genil, Algarinejo, Murchas

Natur

Las Buitreras liegt auf 1.666 Metern Höhe. Der Name geht auf eine frühere Kolonie von Gänsegeiern zurück, die dort bis in die 1960er-Jahre lebte.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Granada.

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