La Taha entdecken

Landschaft und Wege

Órgiva liegt in einer fruchtbaren Ebene zwischen vier Flüssen. Ein Netz aus Bewässerungskanälen und Wasserbecken lässt das Tal von Órgiva grün erscheinen. Auf halbem Weg zwischen der Mittelmeerküste und den Gipfeln der Sierra liegt Órgiva.

Die Landschaft verbindet damit die offene Ebene, das von Wasser geprägte Tal und den Übergang zu den Berggipfeln. Flüsse, Kanäle und Wasserbecken gehören ebenso zu diesem Bild wie die Lage zwischen Küste und Sierra. Die Ruta de los Olivos Centenarios ergänzt diese landschaftliche Seite um eine ausdrücklich benannte Wanderroute.

Historische Spuren

Früher befand sich auf dem Gelände der heutigen Parroquia de Nuestra Señora de la Expectación die erste Moschee der Alpujarra. Die Parroquia de Nuestra Señora de la Expectación wurde 1580 nach dem Ende des Moriskenaufstands in den Alpujarras erbaut. In der Parroquia befindet sich eine Darstellung des Cristo de la Expiración, die der Schule von Martínez Montañés zugerechnet wird.

Der Turm der Casa-Palacio de los Condes de Sástago spielte während des Moriskenaufstands eine wichtige defensive Rolle. Die Puente Triana wurde zwischen 1890 und 1895 errichtet, damit die Nationalstraße durch Órgiva geführt werden konnte.

In diesen Bauwerken zeigen sich unterschiedliche historische Zusammenhänge: Die Parroquia steht auf dem Gelände eines früheren religiösen Ortes, der Turm verweist auf die Verteidigung während des Moriskenaufstands, und die Puente Triana auf die damalige Verkehrsführung durch Órgiva. Die Jahreszahlen markieren dabei jeweils einen konkreten zeitlichen Bezug, vom Bau der Parroquia im Jahr 1580 bis zur Errichtung der Brücke zwischen 1890 und 1895.

Gebäude und Ausstellungen

Die ehemaligen Schulen Don José Rivas wurden 2013 zu ihrem Erhalt als Kulturerbe der Gemeinde Órgiva restauriert. Sie befanden sich in einem historischen Gebäude, das in den 1950er-Jahren errichtet wurde, und gehörten zu den ersten Schulen, die in den Alpujarras eingerichtet wurden.

Die Sala de Exposiciones de Pinturas y Esculturas con Motivos Quijotescos wurde anlässlich des 400. Jahrestags der Veröffentlichung des zweiten Teils von „Don Quijote“ eingerichtet. Dort werden Gemälde und Skulpturen gezeigt, die Passagen des Werkes darstellen.

Der Bergbau in der Sierra de Lújar reicht bis in uralte Zeiten zurück.

Damit reicht das Spektrum der kulturellen Orte von einem ehemaligen Schulgebäude über eine Ausstellung zu „Don Quijote“ bis zur langen Bergbaugeschichte der Sierra de Lújar. Die Schulen Don José Rivas verbinden den historischen Bau aus den 1950er-Jahren mit ihrer frühen Rolle innerhalb des Schulwesens der Alpujarras; die Restaurierung erfolgte 2013 zu ihrem Erhalt als Kulturerbe.

Touristische Anlaufstellen

Die Touristeninformation von Órgiva befindet sich an der Plaza Alpujarra. Zu den touristischen Anlaufstellen gehört außerdem die Oficina de Turismo – Interpretación de la Minería.

Die beiden genannten Anlaufstellen tragen unterschiedliche Bezeichnungen: Die eine ist an der Plaza Alpujarra verortet, die andere verweist bereits im Namen auf die Interpretation des Bergbaus. So erscheinen allgemeine Touristeninformation und Bergbau-Thema als getrennte Anlaufstellen innerhalb von Órgiva.

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Weitere Ziele

Zu den weiteren Zielen derselben übergeordneten Auswahl zählen Guejar Sierra, Algarinejo, Huétor - Santillán, Lanteira, Villamena, Yátor, Belicena und Gójar.

Wandern

Die Ruta de los Olivos Centenarios ist eine empfehlenswerte Wanderroute.

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