Moclín: Castillo, Schlucht und historische Wege
Das Castillo de Moclín besteht aus zwei Verteidigungsbereichen: den äußeren Mauern und einer Alcazaba, die vom Torre del Homenaje gekrönt wird. Vom Ortszentrum von Moclín ist das Castillo de Moclín über die Calle Mota erreichbar. Die genannte Straße stellt dabei den innerörtlichen Zugang zur Burganlage dar, während die beiden Verteidigungsbereiche und der Torre del Homenaje ihre bauliche Gliederung bestimmen.
Kultur
Die Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación de Moclín wurde 1501 innerhalb des ummauerten Ortsbereichs unterhalb des Castillo de Moclín gegründet. Sie beherbergt das Santuario del Santísimo Cristo del Paño mit einem 2,64 × 2,21 Meter großen Gemälde Christi mit dem Kreuz. Die Maßangabe gehört unmittelbar zu diesem Bild und bewahrt seine ungewöhnliche Größe in der Beschreibung des Heiligtums. Damit liegen Kirche, Heiligtum und Burg in einer eng benannten historischen Ortsstruktur, ohne dass das Gemälde aus seinem sakralen Zusammenhang gelöst wird.
Das Pósito de Moclín ist derzeit ein Kulturzentrum mit ethnografischen Objekten. Im Pósito finden auch Aktivitäten statt, sodass der Ort neben seiner Sammlung eine gegenwärtige kulturelle Nutzung besitzt. Die ethnografischen Objekte stehen damit neben einer aktuellen Nutzung des Gebäudes; das Pósito ist nicht nur als historischer Ort, sondern auch als Kulturzentrum beschrieben.
Natur
Die Tajos de la Hoz sind eine durch den Río Velillos entstandene, abrupt eingeschnittene Schlucht. Der Rundweg Ruta del Gollizno PR-A84 beginnt je nach Laufrichtung in Moclín oder Olivares. Bei der Planung dieser Runde ist die gewählte Laufrichtung als Startangabe zu berücksichtigen. Die Schlucht und der Rundweg nennen somit unterschiedliche Bestandteile derselben Landschaft: Der Río Velillos hat den Einschnitt geschaffen, während die Route von einem der beiden angegebenen Orte aus begonnen werden kann. Moclín ist außerdem Teil einer Etappe des Camino Mozárabe de Santiago.
Routen
Las Trincheras de Moclín sind teilweise mit dem Auto erreichbar; anschließend führt ein gut markierter Weg in fünf bis zehn Minuten zu Fuß weiter. Die Zeitangabe bezieht sich auf diesen anschließenden Fußweg. Las Trincheras de Moclín sind zugleich eine Route, auf der sich die Geschichte des jüngsten Krieges kennenlernen lässt und strategisch gelegene Landschaften betrachtet werden können. Die Beschreibung verbindet hier den historischen Charakter der Route mit einer klar benannten Abfolge des Zugangs: Auf den mit dem Auto erreichbaren Abschnitt folgt der markierte Fußweg.
Die Vía Ferrata de La Solana umfasst im Fels verankerte Treppen, Hängebrücken und luftige Passagen. Für ihre Nutzung ist geeignete Sicherheitsausrüstung erforderlich. Bei der Vorbereitung dieser Aktivität gehört die Ausrüstung zu den ausdrücklich genannten Voraussetzungen. Die genannten Elemente gehören zur Anlage selbst, während die Sicherheitsausrüstung als Voraussetzung für ihre Nutzung gesondert ausgewiesen ist.
Die Cueva del Goyino ist zu Fuß über einen von Moclín durch die Cañada de Corcuela abwärts führenden Pfad erreichbar. Der Mirador de Moclín liegt am rechten Rand der N-432, kurz vor dem Ortskern von Moclín in Richtung Tiena, und verfügt über einen kleinen, sicheren Parkplatz.
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