Puerto de La Laja: Industriegeschichte am Guadiana
Puerto de La Laja ist der letzte schiffbare Punkt des Flusses Guadiana. Die Etappe 41 des Camino Natural del Guadiana verläuft zunächst am linken Ufer des Guadiana bis Puerto de La Laja. Dort biegt sie nach Osten in Richtung El Granado ab, kehrt anschließend zum Guadiana zurück und endet in Sanlúcar.
Kultur
Der Muelle-Cargadero und der Ortskern von Puerto de La Laja sind im Allgemeinen Katalog des andalusischen historischen Kulturerbes als Bien de Interés Cultural mit der Typologie Lugar de Interés Industrial eingetragen. Zum selben Eintrag gehören der ehemalige Verlauf der Bergwerksbahn sowie die Siedlung an der Cañada del Sardón in El Granado (Huelva), ebenfalls mit dieser Einstufung als Bien de Interés Cultural und der Typologie Lugar de Interés Industrial.
Von der ursprünglichen Stadtstruktur und der ursprünglichen Bebauung der Siedlung von Puerto de La Laja ist ein Teil bis heute erhalten. In der Siedlung sind die «cuarteladas» klar erkennbar. Dabei handelt es sich um eine typische Form kleiner Bergarbeiterhäuser, die in parallel angeordneten Reihenblöcken organisiert sind.
Geschichte und Ortsbild
Für den Mineralverladeanleger in Puerto de La Laja ist 1858 als erste dokumentierte Betriebsdatierung belegt. Die Siedlung von Puerto de La Laja wurde infolge des Baus des Verladeanlegers im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts gegründet.
Die erhaltene ursprüngliche Stadtstruktur steht neben den klar erkennbaren «cuarteladas», deren parallel angeordnete Reihenblöcke die typische Form kleiner Bergarbeiterhäuser bewahren.
Die Gründung der Siedlung fällt somit in eine spätere Phase als die erste dokumentierte Betriebsdatierung des Anlegers. Ihre noch erkennbare Bebauung bewahrt deshalb nicht nur einzelne Häuserformen, sondern auch die parallele Ordnung der Reihenblöcke als charakteristisches bauliches Merkmal der «cuarteladas».
Wandern und Wege
Nach Puerto de La Laja erreicht die Etappe 41 ein ausgestattetes Rastgebiet mit einem Aussichtsbalkon und eindrucksvollen Blicken auf den Fluss. Der Verlauf der Etappe führt damit am linken Guadiana-Ufer bis zum Ort, anschließend ostwärts in Richtung El Granado, wieder zurück zum Guadiana und schließlich nach Sanlúcar.
Die Vía Verde del Guadiana ist 16,65 km lang. Sie verläuft von Puerto de La Laja (El Granado) bis La Isabel (El Almendro) in Huelva, Andalusien.
Auf dem Camino Natural Vía Verde del Guadiana führt der Weg durch einen in den Fels gehauenen, etwa 25 m langen Tunnel. Zur Vía Verde del Guadiana gehören außerdem vier Brücken und zwei Metallstege.
Auf der Etappe 41 des Camino Natural del Guadiana in der Comarca Andévalo ist die Landschaft von mediterranem Buschland geprägt. In diesem Buschland herrschen Steineichen (Quercus ilex) und Korkeichen (Quercus suber) vor.
Weitere Ziele in diesem Überblick: La Redondela, Las Delgadas, Huelva, Bollullos Par Del Condado, Los Marines, Cartaya, Cala, Villalba Del Alcor
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