Aldeaquemada: Natur, Wege und Kulturerbe
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Foto: agracier - NO VIEWS via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Aldeaquemada gehört zu den Gemeinden der Provinz Jaén, in denen Stätten des UNESCO-Welterbes Arte Rupestre del Arco Mediterráneo de la Península Ibérica liegen.
Natur
Das Paraje Natural Cascada de Cimbarra gehört als ZEC und ZEPA zum Natura-2000-Netz. Die Grenzen dieser beiden Schutzgebietsausweisungen stimmen mit denen des Naturgebiets überein.
Das Paraje Natural Cascada de la Cimbarra weist ein schroffes Relief auf. Außerdem gehören eine Folge von Wasserfällen und eine vielfältige Vegetation zu seinen Landschaftsmerkmalen.
1989 wurde das Paraje Natural Cascada de la Cimbarra nach dem Gesetz 2/1989 als Naturgebiet ausgewiesen. Die Ausweisung als ZEPA erfolgte 2002. 2015 wurde es als ZEC ausgewiesen. Innerhalb der Gemeinde Aldeaquemada umfasst das Gebiet 534 Hektar.
Wanderwege
Der Sendero Cascada La Cimbarra ist ein 1,2 Kilometer langer Rundweg. Die geschätzte Gehzeit beträgt 30 Minuten, der Schwierigkeitsgrad ist mittel bis niedrig.
Der Sendero Arroyo Martín Pérez ist ein 1,1 Kilometer langer linearer Weg. Seine geschätzte Gehzeit beträgt 40 Minuten, der Schwierigkeitsgrad ist mittel bis niedrig.
Der Sendero Arroyo Martín Pérez verläuft größtenteils parallel zu einem kleinen Bergbach durch Ufervegetation. Er führt an der Cascada del Cimbarrillo und am Charco del Negrillo vorbei.
Der Sendero Cerro Monuera ist ein 8,7 Kilometer langer Rundweg. Seine geschätzte Gehzeit beträgt 2 Stunden und 45 Minuten, sein Schwierigkeitsgrad ist mittel.
Der Sendero Cerro Monuera umrundet den Hügel vollständig und führt durch unterschiedliche Vegetations- und Landschaftsbereiche auf seit der Vorgeschichte besiedeltem Gelände.
Die drei Wege unterscheiden sich in ihrer Streckenform: Neben zwei Rundwegen gehört auch ein linearer Weg zum beschriebenen Wegenetz. Beim Arroyo Martín Pérez stehen der kleine Bergbach und die Ufervegetation im Verlauf, beim Cerro Monuera die vollständige Umrundung des Hügels und die wechselnden Landschaftsbereiche im Mittelpunkt.
Kultur
Das Centro de Interpretación de Arte Rupestre bietet eine immersive Ausstellung zur Vorgeschichte. Zu ihr gehören ein immersiver Projektionsraum und eine 360-Grad-Virtual-Reality-Brille.
Die Altstadt von Aldeaquemada bewahrt ihren städtebaulichen Grundriss und ihr charakteristisches monumentales Erbe aus den Kolonien der Sierra Morena.
Das 1792 errichtete Getreidelager ersetzte ein älteres Gebäude. Als regulierendes Getreidelager diente es und nimmt einen ganzen Häuserblock mit monumentalen Ausmaßen ein.
Die Kirche in Aldeaquemada wurde am 8. Januar 1771 eröffnet. Zuvor diente ein am 8. Februar 1768 gesegnetes Haus als vorläufiges Oratorium.
Die Fiesta de San Antón findet am 17. Januar statt und verbindet eine Prozession mit einem gemeinschaftlichen Lagerfeuer. Zu den traditionellen Speisen zählen dabei etwa Brotkringel mit Matalaúva.
Weitere Ziele sind Vites, Porcuna, Huelma, Jódar, Santa Elena, Solera, Úbeda und Pontones.
Feste und Küche
Die Jornadas Gastronómicas von Aldeaquemada finden jedes Jahr im Mai statt.
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