Mancha Real: Schutzgebiete, Geschichte und Feste
File:Iglesia de San Juan Evangelista, Mancha Real 07.JPG
Foto: Millars via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 es
Natur und Wege
In Mancha Real liegen zwei als besondere Schutzgebiete ausgewiesene Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung, die ungefähr 7,5 Prozent der Gemeindefläche einnehmen; eines davon ist die Peña del Águila. Die Peña del Águila ist von Mancha Real aus über eine direkt zum Pico Almadén führende Piste erreichbar. Die Strecke ist 3 Kilometer lang und für einen Pkw oder ein Geländefahrzeug geeignet. Kürzlich hergerichtete Zugänge und Wege an der Peña del Águila ermöglichen eine Rundroute mit Panoramablicken auf viele Teile der Provinz. Im Gemeinschaftswald Morrón gibt es auf Kalkgestein mit Lösungsformen einen aufgeforsteten Kiefernwald; die maximale Höhe beträgt dort 1.540 Meter.
Weitere Orte finden Sie hier: Mengibar, La Guardia de Jaén, Vilches, Castellar, Fuensanta De Martos, Martos, Villanueva Del Arzobispo und Iznatoraf.
Routen durch den Naturraum
Die Route Mancha Real–Cumbre de Almadén–Torres beginnt in Mancha Real. Ihre ersten zehn Kilometer liegen außerhalb des Naturparks Sierra Mágina, während der restliche Verlauf durch den geschützten Naturraum führt. Die Autoroute Pegalajar–Mancha Real–Torres–Albanchez de Mágina–Jimena–Garcíez–Bedmar führt durch das Zentrum von Mancha Real.
Feste und lokale Traditionen
Bei den Festen von San José wird seit 1983 eine Falla entzündet. Die Feste finden in der Woche mit dem Namenstag des heiligen Josef am 19. März sowie am nächstgelegenen Wochenende statt. Die Falla von Mancha Real ist ein skulpturales Ensemble aus zentralen und weiteren Figuren sowie einer Szenerie, die Bezüge zu aktuellen Persönlichkeiten und lokalen Themen herstellt. Seit 2000 besitzen die Fallas de San José den Status eines regionalen touristischen Interesses.
Kirchen und Geschichte
Die Iglesia de San Juan Evangelista wurde am 4. Mai 1983 zum Kulturgutdenkmal erklärt. Sie besitzt einen basilikalen Grundriss mit drei Schiffen und geradem Abschluss des Chorraums. Das Südportal der Iglesia de San Juan Evangelista wird Andrés de Vandelvira zugeschrieben. Am 12. Oktober 1586 gründete San Juan de la Cruz das Kloster der Unbeschuhten Karmeliten in Mancha Real. Der Zugang zum Convento de los Carmelitas Descalzos erfolgt durch ein von Pilastern flankiertes Portal mit Rundbogen.
Die Monidura ist eine mündlich überlieferte Tradition in Mancha Real, die vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart fortbesteht. Das Castillo de Ríez ist in den heutigen Cortijo de Ríez integriert und liegt neben dem ehemaligen Weg zwischen Jaén und Baeza. Das Castillo de Ríez wurde zum Kulturgut von besonderem Interesse erklärt. Die Plaza de la Constitución liegt im historischen Zentrum von Mancha Real und dient als zentraler Bürger- und Begegnungsort; sie verfügt über Schatten spendende Bäume, Bänke und einen traditionellen Musikpavillon. Die Iglesia de la Santa Cruz ist eine Renaissancekirche in Mancha Real und wird auf der regionalen Rundfahrt als lohnender Halt empfohlen.
Naturbeobachtung und regionale Küche
Die Cueva de los Murciélagos ist für eine große Fledermauskolonie bekannt; in ihr wurden prähistorische Felsmalereien entdeckt. Die Erfahrung „Almazara + Gastronómico“ verbindet einen geführten Besuch einer Ölmühle, eine Olivenölverkostung und ein Menü mit typischen Gerichten der Region.
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