Alcalá de Guadaíra: Mühlen, Museum und Wege am Guadaíra
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Foto: El Pantera via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Im Museo de Alcalá de Guadaíra zeigt die Dauerausstellung mehr als siebzig Werke zur Landschaftsmalerei rund um Alcalá de Guadaíra. Die Werke stammen aus einem Zeitraum von einem Jahrhundert. Damit ist die Landschaftsmalerei in einen zeitlich weit gefassten Rahmen eingeordnet. Im Obergeschoss finden Wechselausstellungen statt, die das Museum selbst produziert oder die von anderen Kultureinrichtungen stammen. So ergänzt das Obergeschoss die dauerhaft angelegte Präsentation um Ausstellungen mit unterschiedlichen institutionellen Trägern.
Weitere Ziele im Andalusien-Netz sind El Ronquillo, Villanueva Del Ariscal, El Pedroso, Palma Del Rio, El Real De La Jara, Gerena und Valdezorras.
Kultur
Das Gebäude der Harinera del Guadaíra beherbergt heute das Interpretationszentrum der Bäckereibranche. Maschinen und Schautafeln erläutern dort das Leben Alcalá de Guadaíras im Zusammenhang mit der Müllerei und der Brotproduktion. Der dargestellte Zeitraum reicht vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die historische Entwicklung wird dabei über mehrere Ebenen sichtbar: Die Fabrik verweist auf die industrielle Verarbeitung, die Maschinen auf die technische Seite des Mahlens und die Schautafeln auf den Zusammenhang mit dem Alltag der Stadt.
Die Harinera del Guadaíra ist eine ehemalige Mehlfabrik, die 1934 gegründet wurde. Ihre Maschinen nutzten ein österreichisch-ungarisches Mahlsystem. Im Workshopbereich kann man gemeinsam mit Bäckern aus Alcalá die Formgebung des Brotes von Alcalá erleben. Auf diese Weise stehen in der Harinera sowohl die frühere technische Ausstattung als auch die handwerkliche Formgebung des Brotes im Mittelpunkt.
Geschichte
Molino de la Mina wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert als Wassermühle vom Typ „de cubo“ errichtet. Der Wasserfall aus einer atarjea lieferte die Kraft für die beiden Mahlsteine. An der Mühle verbinden sich damit die historische Bauweise, der Wasserantrieb und die für das Mahlen eingesetzten Steine.
Molino de la Mina verfügt über einen Zugang für Besuche und einen angeschlossenen Interpretationsbereich. Zu diesem Bereich gehört ein Modell der Mühle. Erklärende Texte und Videos vermitteln weitere Inhalte, während Virtual-Reality-Brillen eine zusätzliche Darstellung ermöglichen. Gamification-Elemente ergänzen den Interpretationsbereich. Die Mühle wird dadurch neben dem erhaltenen historischen Zusammenhang auch über ein Modell, audiovisuelle Inhalte und digitale Vermittlungselemente dargestellt.
Natur und aktive Wege
Im Monumento Natural Ribera de Guadaíra sind Besuche auf dafür freigegebenen Wegen oder Routen möglich. Sportliche Aktivitäten und Aktivitäten des Aktivtourismus sind in dafür freigegebenen Bereichen zulässig.
Der Grüne Korridor des Flusses Guadaíra ist ein Netz grüner Routen zwischen Sevilla und den Gemeinden Morón de la Frontera, Alcalá de Guadaíra, Arahal und Carmona. Der Fluss Guadaíra dient dabei als wichtigste verbindende Achse. Der Korridor beschreibt somit ein über mehrere Gemeinden reichendes Routennetz, dessen Verbindung durch den Fluss hergestellt wird.
Auf dem Fluss Guadaíra kann man die Landschaft der Uferzone im Kajak erleben. Diese Form der Fortbewegung ergänzt die Wege und Routen an Land um ein ausdrücklich genanntes Erlebnis auf dem Fluss selbst.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.
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