El Madroño: Río Tinto, Wanderwege und Kapellen

Der Camino de los Camellos ist ein ehemaliger Viehtriebweg. Sein Verlauf verbindet El Castillo de las Guardas, Aznalcóllar und El Madroño.

Wege

Auf der Ruta de los Mineros führt der Zugang zum Río Tinto bergab. Der Abstieg ist 1,5 Kilometer lang und führt durch eine Landschaft mit gelb verfärbten Steinen. Die Route bietet Ausblicke auf El Madroño und das Bergbaugebiet von Nerva.

Der Sendero de las Cuatro Aldeas verläuft größtenteils durch Dehesa-Landschaften. Abschnittsweise führt er durch Eukalyptusbestände. Weitere Teilstücke liegen in niedrigem Buschland mit vielen Zistrosen. Der Weg verbindet Juan Gallego, Villargordo, El Álamo und Juan Antón.

Die beiden Wege zeigen unterschiedliche Landschaftsräume: Auf der Ruta de los Mineros steht der Zugang zum Río Tinto mit dem Abstieg und den gelb verfärbten Steinen im Mittelpunkt. Der Sendero de las Cuatro Aldeas führt dagegen durch mehrere Vegetationsformen und verbindet vier Orte. Damit bleiben sowohl der Bergbaucharakter als auch die ländlich geprägten Wegabschnitte sichtbar.

Weitere Zielorte finden Sie unter El Alamo.

Natur

Das geschützte Landschaftsgebiet Río Tinto weist stark saure Gewässer auf. Ihre Färbung ist rot. Die Gewässer sind eisenreich. In ihnen leben Mikroorganismen, die an extreme Lebensräume angepasst sind. 225 Hektar des geschützten Landschaftsgebiets Río Tinto liegen im Gemeindegebiet von El Madroño.

Der Zugang zu dem geschützten Landschaftsgebiet Río Tinto ist frei. Von El Madroño führt die Straße SE-9200 in Richtung Berrocal. Nach etwa 700 Metern zweigt eine Piste ab. Diese Piste schließt an den alten Weg von Palomares an.

Die Encina de los Perros ist im Inventar der bemerkenswerten Bäume und Baumgruppen Andalusiens verzeichnet. Der Baum ist über 16 Meter hoch. Seine Krone erreicht bis zu 28,5 Meter im Durchmesser. Er spendet 600 Quadratmeter Schatten. Der Zugang zur Encina de los Perros ist eingeschränkt. Von der Straße aus kann der Baum jedoch betrachtet werden.

Am Cerro del Riscal gibt es Felsvertiefungen und kleine Höhlen, die vermutlich in prähistorischer Zeit als Zuflucht und Unterschlupf dienten.

Die Naturziele unterscheiden sich damit auch in ihrer Erschließung. Das Landschaftsgebiet Río Tinto ist über die beschriebene Straße und die abzweigende Piste erreichbar, während die Encina de los Perros trotz eingeschränkten Zugangs von der Straße aus betrachtet werden kann. Am Cerro del Riscal prägen Felsvertiefungen und kleine Höhlen die örtliche Landschaft.

Für einen Aufenthalt in El Madroño lässt sich nach einer Ferienwohnung suchen, während die beschriebenen Wege, Landschaften und Bauwerke den Ort inhaltlich bestimmen.

Kultur

Die Kirche San Blas befindet sich an der Plaza de la Constitución. Die Plaza liegt im Zentrum von El Madroño. San Blas ist ein einschiffiges Gebäude.

Die Kapelle der Cruz de Arriba ist ebenfalls einschiffig und mit modernen blau-weißen Fliesen verziert. Die Kapelle der Cruz de Abajo stammt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Lokale Spezialitäten

Zu den für El Madroño hervorgehobenen lokalen Spezialitäten gehören Sopeao und Caldereta de Chivo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.

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