Salteras zwischen Chorrito-Park und Mudéjar-Kirche

File:Ruteando - Campos de Salteras.jpg File:Ruteando - Campos de Salteras.jpg Foto: Abel Maestro Garcia via Wikimedia Commons, Public domain

Naturraum am Chorrito

Salteras verbindet ausgewiesene Erholungsräume mit einer vielschichtigen Kulturgeschichte und lebendigem Handwerk. Der Parque del Chorrito umfasst mehr als 40.000 Quadratmeter und mehrere Erholungsbereiche mit Picknickplätzen. Im Inneren verfügt der Park über ein Netz von Wegen und Pfaden. Für die Tagesplanung ergeben sich dadurch unterschiedliche Möglichkeiten, eine Pause und eine Wegstrecke miteinander zu verbinden, ohne den Naturraum auf nur eine Nutzung zu reduzieren.

Der Parque Medioambiental de la Cárcava del Chorrito ist ein Erholungsgebiet mit hohem landschaftlichem Wert. Zusammen mit den Wegen, Pfaden und Picknickplätzen des Parque del Chorrito prägt dieser Naturbezug einen wichtigen Teil des Ortes. Wer Salteras nicht nur über einzelne Gebäude, sondern auch über seine Freiräume betrachtet, findet hier konkrete Anknüpfungspunkte für Spaziergänge, Aufenthalte im Grünen und eine ruhigere Etappe zwischen kulturellen Besichtigungen.

Handwerk mit langer Geschichte

In Salteras befindet sich die Fabrik Fernández y ROCHE, deren handwerkliche Hutmachertradition seit 1885 besteht. Die Hutfabrik Fernández y ROCHE kann im Rahmen geführter Besichtigungen besucht werden. Damit steht neben Kirchen, Kapellen und Festen auch ein weiterhin klar benanntes Handwerksthema im Mittelpunkt des Ortes. Die Verbindung von bestehender Tradition und geführter Besichtigung macht die Fabrik zu einem konkreten Ziel für alle, die Herstellung und Ortsgeschichte miteinander verknüpfen möchten.

Kirche, Kapelle und musikalisches Erbe

Der Bau der Pfarrkirche Santa María de la Oliva in Salteras begann 1540 im Mudéjar-Stil. Die Kapelle der Virgen de la Oliva wurde 1954 über einer früheren Einsiedelei errichtet. Sie beherbergt ein Bildnis der Virgen de la Oliva aus dem 16. Jahrhundert von unbekanntem Künstler. Die Virgen de la Oliva gilt als Schutzpatronin von Salteras und aller Olivenbauern der Provinz. Außerdem beherbergt die Kapelle ein barockes Retabel. An diesen Bauwerken lassen sich unterschiedliche historische Ebenen und Ausstattungsformen unmittelbar an konkreten Orten beobachten.

Auch die Musik gehört zur kulturellen Prägung von Salteras. Die Sociedad Filarmónica Nuestra Señora del Carmen de Salteras gehört zu den zwei hundertjährigen Musikformationen von Salteras. Das Fronleichnamsfest wird in Salteras im August gefeiert. Kirche, Kapelle, Musikformation und Fest bilden damit verschiedene Ausdrucksformen des lokalen Kulturlebens, die sich bei der Reiseplanung zeitlich und thematisch miteinander verbinden lassen.

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Anreise und lokale Küche

Für die praktische Orientierung hält die Cercanías-Linie C5 am Bahnhof von Salteras. Diese konkrete Bahnverbindung ergänzt die Besichtigungsthemen um einen klaren Ankunftspunkt. In den Restaurants von Salteras gilt gegrilltes Fleisch als Spezialität. So stehen neben Natur, Baukunst und Handwerk auch ein regional verankertes Gericht und die gastronomische Seite des Ortes als eigenständige Reiseaspekte im Raum.

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