Caserío Santopétar: Geschichte, Feste und Wege
Geschichte und Gedenken
Santopétar gilt als römische Villa aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Die Geschichte des Ortes ist mit dem Wasser seiner Quellen verbunden. Damit treffen in Santopétar archäologische Spuren und die historische Bedeutung der örtlichen Wasservorkommen aufeinander.
In Santopétar gibt es eine kleine Kapelle, die San Pancracio gewidmet ist. Für Santopétar ist außerdem ein Fest zu San Pancracio im regionalen Festkalender verzeichnet. Im Mai wird die Kapelle für die Feier der Cruces geschmückt. Zur Feier der Cruces de Mayo gehört eine Messe unter freiem Himmel.
Ein Monolith in Santopétar erinnert an Einwohner der Gemeinde, die im Spanischen Bürgerkrieg gefallen sind. So liegen im Ort religiöse Festtraditionen und ein politisch-historischer Gedenkort nebeneinander.
Feste im Jahreslauf
Das Fest von Santopétar findet am dritten Augustwochenende statt. Zum Fest gehören Veranstaltungen von Donnerstag bis Sonntag. Am Montag nach dem Fest treffen sich Einwohner zu einem gemeinsamen Essen. Der Festablauf reicht damit über das eigentliche Wochenende hinaus und schließt auch den folgenden Montag ein.
Santopétar gehört zu den Weilern, in denen im August Veranstaltungen stattfinden. Neben dem Augustfest steht außerdem das Fest zu San Pancracio im regionalen Festkalender. Der Jahreslauf des Ortes verbindet damit einen festen Termin im August mit einer weiteren religiös geprägten Feier.
Routen und Wege
Die offizielle 4x4-Route von Taberno führt auch nach Santopétar und kann mit einem Allradfahrzeug befahren werden. Schwierigere Abschnitte können eine Untersetzung erfordern. Für diese Passagen kann außerdem ein speziell vorbereitetes Fahrzeug erforderlich sein. Die Route ist dadurch nicht auf eine einzige Fahrbahnbeschaffenheit beschränkt, sondern umfasst auch Abschnitte mit erhöhtem technischem Anspruch.
Auf dem Cerro-Alto-Weg zweigt die Route von der Barriada de Santopétar zur Rambla de Canales ab. Oberhalb dieser Abzweigung trägt die Rambla de Canales außerdem die Bezeichnung Rambla de Taberno. Der Cerro-Alto-Weg wird als mittelschwer bis anspruchsvoll eingestuft. Er verläuft überwiegend über unbefestigte Wege. Teilweise führt er über Asphalt und Rambla-Abschnitte. Sein Verlauf umfasst außerdem zwei kurze Pfadstücke.
Der offizielle Wanderweg Cerro Alto führt an der Barriada de Santopétar vorbei. Der Wegeverlauf stellt damit eine Verbindung zwischen der Barriada und dem Bereich der Rambla de Canales her.
Landschaft und Ausblicke
Die archäologische Stätte von Santopétar bietet einen guten Überblick über den Verlauf der Rambla de los Pardos. Ein Aussichtspunkt in Santopétar bietet Ausblicke auf die Küsten von Garrucha und Mojácar. Archäologische Landschaft und Küstenpanorama stehen hier in zwei unterschiedlichen Blickrichtungen nebeneinander: Die Rambla de los Pardos prägt den Nahblick, während der Aussichtspunkt den Blick bis zu den Küsten von Garrucha und Mojácar öffnet.
Zugang
Die Provinzstraße AL-7101 von Albox zur A-327 bei Huércal-Overa über Taberno gilt als wichtigster Zugang zum Weiler Santopétar. Ihr genannter Verlauf verbindet Albox, Taberno und die A-327 bei Huércal-Overa mit dem Ort.
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