Picena zwischen Wanderweg und alpujarranischer Geschichte

Wandern ab Picena

Picena verbindet einen klar umrissenen Wanderweg mit historischen Spuren und traditioneller Ortsarchitektur. Der Wanderweg SL-A-29 – Sendero El Balsón beginnt in Picena. Er ist 2 km lang; die angegebene Gehzeit beträgt 30 Minuten. Diese beiden Eckdaten geben dem Ausflug einen gut fassbaren Rahmen und helfen dabei, die kurze Strecke von den weiteren Erkundungen im Ort und an den beschriebenen Kulturorten getrennt zu betrachten. Die kurze Distanz und die angegebene Gehzeit beschreiben den Wanderweg als klar begrenzte Etappe. Mit zwei Kilometern Länge und 30 Minuten Gehzeit bleibt für die Wanderetappe ein begrenzter zeitlicher Rahmen; die alte Wasserkraftstation La Fabriquilla erreicht man auf dem Weg nach einer Hängebrücke. Diese Station gehört zu der kurzen Etappe des Wanderwegs; zusammen mit der Hängebrücke bildet sie einen konkreten Wegabschnitt.

Der Balsón de Picena ist ein tiefes natürliches Becken mit frischem, klarem Wasser. Die Verbindung aus Wasserbecken und Wasserkraftstation bringt Natur- und Technikmotive in einen gemeinsamen Ausflug, ohne beide Orte gleichzusetzen.

Historische Spuren am Río Picena

Die Überreste des ehemaligen Castillejo de Picena befinden sich am rechten Ufer des Río Picena auf einem kleinen Hügel. Der Zugang zum Castillejo erfolgt über eine Piste links, wenn man die Straße in Richtung Cherín hinunterfährt. Die Angabe von Straße und Fahrtrichtung dient bei diesem historischen Abstecher als konkrete Orientierung für den Zugang zur Piste. Die Überreste gehören als ehemalige Anlage zu den historischen Spuren, die sich betrachten lassen.

Architektur, Dreschplätze und Arbeitsgeschichte

Im Ort selbst bewahrt Picena traditionelle alpujarranische Architektur in verwinkelten, engen Straßen, die Besucher erkunden können. Einen anderen Einblick in die Arbeitsgeschichte geben die Eras de Picena. Es handelt sich um kreisförmige, gepflasterte Dreschplätze, auf denen Getreide gedroschen und anschließend geworfelt wurde. Die Eras verbinden damit sichtbare Ortsdetails mit der früheren Verarbeitung des Getreides. Zusammen mit den engen Straßen entsteht ein Ortsbild, in dem Bauweise und landwirtschaftliche Nutzung an unterschiedlichen konkreten Plätzen nebeneinanderstehen. Die Bezeichnung der Eras bewahrt auch die Verbindung zur Getreidearbeit: Gedroschen wurde das Korn, anschließend wurde es geworfelt.

Auch der Peñón de Picena gehört zu den markanten Orten des Dorfes. Er liegt neben dem Friedhof und wurde traditionell genutzt, um das Ende des Arbeitstags auf den Feldern zu markieren.

Darstellung und traditionelle Tätigkeiten

Bei der zweitägigen Darstellung des ersten Teils der Schlacht siegen am ersten Tag die Mauren und bringen die Jungfrau Maria zurück in die Kirche; am folgenden Tag siegen die Christen. An beiden Tagen gibt es Ausstellungen und Vorführungen traditioneller Tätigkeiten.

Unterkünfte in Picena vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele: Almuñécar, Jayena, Cúllar, Huéneja, Víznar, Ugíjar, Pampaneira, Durcal

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Granada.